Kunst für alle

15 Jahre Hunger auf Kunst und Kultur

Kunst für alle

Museen, Konzerte und Kultur genießen ist normalerweise kostspielig, das Land Salzburg unterstützt das Inklusionsprojekt. Somit können auch Menschen mit keinem oder mit wenig Einkommen Kultur genießen.

Alle Menschen, auch wenn sie unter einem finanziellen Engpass leiden, haben ein Recht, Teil des öffentlichen Lebens zu sein und es wahrzunehmen. Unter diesem Credo bietet die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ Arbeitslosen, Asylwerbern und vielen mehr in Form eines Passes kostenlosen Zugang zu Ausstellungen, Veranstaltungen und anderen Angeboten. Das Land und die Stadt Salzburg fördern die Initiative. Zum 15-Jahr-Jubiläum gratulierte gestern Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. 

„'Hunger auf Kunst und Kultur' ist seit 15 Jahren ein wichtiger Tür- und Toröffner zu Salzburgs vielseitigem Veranstaltungsportfolio. Der leichte Zugang für alle Menschen ist mir als Sozial- und Kulturreferent besonders wichtig. 219 Salzburger Betriebe und 28 Sozialinitiativen tragen gemeinsam zum langjährigen Erfolg bei. Mein Dank richtet sich an alle Institutionen, die sich an dieser Aktion beteiligen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Neustart für alle
Der Erfolg spricht für sich: Mehr als 90.000 Karten wurden im Rahmen von Hunger auf Kunst und Kultur an interessierte Personen mit wenig oder keinem Einkommen vergeben. „Nachdem die gesamte Kunst- und Kulturszene pandemiebedingt in den vergangenen 18 Monaten viele Abstriche machen musste, freut es mich umso mehr, dass jetzt mit Hilfe von Hunger auf Kunst und Kultur wieder alle Menschen Teil davon sein können. Die Initiative ist für mich aus Salzburg nicht mehr wegzudenken“, betont Schellhorn. 2006 nach Salzburg geholt und seitdem organisiert haben das Projekt der Dachverband Kultur Salzburg gemeinsam mit der Salzburger Armutskonferenz, der Laube GmbH und dem Theater Ecce. 

 

Quelle: Land Salzburg