23. Juli 2013 12:18
Gefahr auf Almwiesen
Kuhattacken häufen sich
Wenn die Sonne draußen scheint und die Hitze in der Innenstadt unerträglich wird, flüchten viele in die Berge zum Wandern. Dort oben erlebt man pure Erholung zwischen Almwiesen, urigen Berghütten und grasenden Kühen- doch der Schein trügt!
Kuhattacken häufen sich
© oe24

Gerade in den Sommermonaten vermehren sich die Kuhattacken auf Österreichs Almen. Meist werden Wanderer und Touristen von dem Weidevieh angegriffen, da ihnen das nötige Know-How im Umgang mit freilaufendem Weidevieh fehlt. Viele versuchen die Kühe zu streicheln und zu füttern, was in manchen Fällen als Auslöser einer solchen Attacke gesehen werden kann.

Somit wäre es ratsam einen großen Sicherheitsabstand zu den Kühen auf der Almwiese einzuhalten, um ihnen nicht das Gefühl zu geben, sie bedrohen zu wollen. Denn erst wenn sich die Kuh bedroht fühlt, greift sie an!

Im Notfall sollte auch darauf geachtet werden, nicht panisch und hektisch zu reagieren, wenn man von einer Kuh bedroht wird. Ruhe bewaren und langsam kehrt machen ist die beste Strategie um einem möglichen Zwischenfall aus dem Weg zu gehen. Schnelles Flüchten sollte hierbei also vermieden werden, „da das noch mehr zur Verfolgung anspornt“, raten Tierärzte.

Im Gegensatz dazu sind Kühe die vielen Wanderer nicht gewöhnt, die täglich ihr Revier kreuzen. Sie versuchen daher die eigene Herde vor den „Eindringlingen“ zu schützen. Das äußert sich in den meisten Fällen in Angriffen.

Auch das Mitnehmen von Hunden kann die Kühe in eine Stresssituation versetzen und sie somit angriffslustiger machen.