Kinotipp: Herz aus Stahl

Brad Pitt kämpft wieder gegen Nazis

Kinotipp: Herz aus Stahl

Gleich vorweg: David Ayer zeigt in seinem Weltkriegs-Panzerschlacht nichts Neues. Für alle die sich ein wenig mit den Filmen zu dem Thema auskennen wird nichts geboten, was einen gewissen neuen "AHA-Effekt" mit sich bringen würde. In 138 Minuten schildert Ayer wie die Panzerbesatzung unter Brad Pitt, alias "Wardaddy", um ihr Überleben und für das Ableben ihrer Gegner kämpft.

Klischees

Das Hauptproblem des Films liegt wohl an den fünf Besatzungsmitgliedern, die in ihrem fahrenden Eisenkäfig, ja die Hauptrolle übernehmen. Keiner der Charaktere weckt wirklich Sympathie. Wir haben den abgebrühten Kommandanten, einen bibelfesten Gläubigen, den Neuen oder auch einen Latino. Alle Rollen kennt man und hat man so auch schon gesehen.

trotzdem gut

Trotz der Kritik handelt es sich nicht um einen schlechten Film. Man weiß halt leider nur schnell auf was man sich eingelassen hat. Für die, die solche Filme mögen, oder solche, die kein Problem damit haben sich die selbe Geschichte erneut anzusehen bietet der Film einiges. Düstere Kriegsbilder, harte Kerle und jede Menge Krach. Auch die Darsteller agieren innerhalb ihrer vorgegebenen Rollen durchaus anständig.

Wie gesagt alles in allem ein solider Film, der vor 20/ 30 Jahren noch gut in die Welle von Kriegsfilmen gepasst hätte, heutzutage aber das Rad einfach nicht neu erfindet.

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