Keine Teilprivatisierung

Salzburger Flughafen

Keine Teilprivatisierung

Landeshauptmann Wilfried Haslauer betont: „Eine Teilprivatisierung des Flughafens ist kein Thema und wird nicht weiterverfolgt.

Landeshauptmann-Stellvertreter und Aufsichtsratsvorsitzender des Salzburger Flughafens Christian Stöckl führt bereits nächste Woche erste Gespräche zum möglichen Verkauf von Baurechtsgrundstücken. „Die Corona-Pandemie hat weltweit Flughäfen in finanzielle Notlagen gebracht, so auch den Salzburger Flughafen. Bisher konnten stets wirtschaftlich sehr gute Ergebnisse eingefahren werden. Um künftige finanzielle Herausforderungen und die Folgen der Krise etwas abfedern zu können, prüfen wir gerade die Möglichkeit von Baurechtsveräußerungen. Dazu werde ich in den nächsten Wochen entsprechende Gespräche führen. Bekanntlich wird gerade ein Gesamtkonzept des Flughafens für dessen Weiterentwicklung ausgearbeitet, dass auch das gesamte Immobilienmanagement des Flughafens berücksichtigt“, so Stöckl.

Preuner: „Kapital für Weiterentwicklung des Flughafens.“

Ähnlich sieht es auch Salzburgs Bürgermeister Harry Preuner, der diese möglichen Umwandlungen der Baurechte positiv bewertet. „Durch diverse Veräußerungen könnten wir notwendiges Kapital generieren, um die Weiterentwicklung des Flughafens Salzburg als zweitgrößten Regionalflughafen Österreichs voranzutreiben, eine Teilprivatisierung des Salzburger Flughafens steht dabei nicht im Fokus.“