Keine Konsequenzen

Sondersitzung der Salzburg AG

Keine Konsequenzen

Heute Vormittag fand unter der Leitung des Vorsitzenden des Salzburg AG-Aufsichtsrates, Christian Struber, eine Sondersitzung statt. Diese wurde aufgrund der zuletzt politisch und medial stark diskutierten Vorfälle einberufen. Struber: „Die Sitzung war für die Mitglieder des Aufsichtsrats notwendig, um sich Klarheit zu verschaffen und wieder Ruhe ins Unternehmen zu bringen.“ Rücktritte oder personelle Konsequenzen wurden bei der heutigen Pressekonferenz keine bekanntgegeben . Landeshauptmann Stellvertreterin Astrid Rössler erwartet sich  aber eine umfangreiche Aufklärung:

"Es ist größter Aufklärungsbedarf, was die jüngsten Vorkommnisse betrifft. Mein Vertrauen ist schon erschüttert, auch weil ich der Meinung bin, dass der Vorstand den Aufsichtsrat in wichtigen Dingen schlicht nicht informiert hat."

Was bei der Sitzung dann herausgekommen ist hören Sie natürlich bei uns. Aufsichtsratschef Christian Struber und sein Stellvertreter Bürgermeister Heinz Schaden haben im Anschluss eine Pressekonferenz angekündigt.

Hier finden Sie das komplette SPÖ Papier.

Hier die Stellungnahme von Salzburg AG-Vorstandssprecher Mag. August Hirschbichler zur aktuellen politischen Diskussion:

Vor dem Hintergrund der verlorenen Betriebsratswahl im Jahr 2010 (Anmerkung: die FSG verlor nach zehn Jahren die Mehrheit an die FCG) kam es aus der SPÖ zu massivem Druck auf den der SPÖ-nahestehenden Vorstand August Hirschbichler. Hirschbichler, der damals (im Führungsduo mit Arno Gasteiger) wie heute (im Führungsduo mit Leonhard Schitter) niemals parteipolitisch motivierte Aktivitäten, Personaleinstellungen oder dergleichen getätigt hat, hat daraufhin ein Schreiben nach dem Grundsatz „Gleichbehandlung statt Bevorzugung“ verfasst.

Dieses Schreiben ist mittlerweile Medien zugespielt worden, das Unternehmen Salzburg AG hat es heute allen Aufsichtsräten zur Verfügung gestellt.

Vorstandssprecher August Hirschbichler: „Wir wollten die direkte Einflussnahme der Politik immer vom Unternehmen fernhalten. Aufgrund der damaligen politischen Situation habe ich die Punktation aufgesetzt, dazu kann ich auch reinen Gewissens stehen. Darin steht, dass bei Postenvergaben stets der beste Kandidat/die beste Kandidatin zum Zug kommen muss, egal ob überhaupt bzw. welcher ideologischen Richtung sie/er sich zugehörig fühlt. Da geht es nicht um Bevorzugung, da geht es eindeutig um Gleichbehandlung! Das ist kein parteipolitisch motiviertes Schreiben. Dass sämtliche Personalentscheidungen stets transparent, objektiv und nachvollziehbar gefallen sind, bestätigten zudem auch der frühere ZBR-Vorsitzende Gustav Windtner wie auch sein Nachfolger Johann Grünwald. Die von einer Tageszeitung ausgerufene Affäre ist somit keine, deshalb können wir das Ausmaß der entstandenen Aufregung auch nicht nachvollziehen.“

Hirschbichler: „Die von zwei Aufsichtsräten geforderte Sondersitzung des Aufsichtsrats findet diesen Freitag statt. Ich begrüße diese Sondersitzung außerordentlich, gibt uns doch diese die Gelegenheit Dinge richtig zu stellen. So ist beispielsweise der Vorwurf der Verletzung der Berichtspflicht an den Aufsichtsrat nicht haltbar, Kollege Schitter und ich weisen das zurück.“

Hirschbichler weiter: „Ich appelliere an alle Verantwortlichen, zur Versachlichung der Diskussion beizutragen, um eine nicht notwendige Beschädigung eines Salzburger Leitbetriebes hintanzustellen.“

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt TOMMY LJUNGBERG CALL IT A DAY
Nächster Song SIMON GRIBBE / DOMINO

Fotoalbum 1 / 28