Kampfansage an Tempo-Sünder

Grenze der Messtoleranz halbiert

Kampfansage an Tempo-Sünder

Stadt und Land haben ein härteres Vorgehen gegen Zu-Schnell-Fahrer angekündigt. Schon ab Dienstag, den 6.5.2014, gelten geringere Grenzwerte für die Messtoleranz. Damit sollen insbesondere Kinder besser vor Rasern geschützt werden. Statt der bisherigen 10 km/h-Grenze, werden nur noch 5km/h Tempoübertretung geduldet.  Das heißt, wurde bisher bei einer 30 km/h Begrenzung ab 41 km/h gestraft, so erhalten Autofahrer in Zukunft bereits bei 36 Stundenkilometern eine Strafverfügung der Strafbehörde. Bei 50 km/h erlaubte Höchstgeschwindigkeit heißt es künftig bereits ab 56 km/h anstatt wie bisher bei 61 km/h bezahlen. Auf Freilandstraßen bleiben dagegen die bisherigen Toleranzen mit angezeigten 15 km/h über der Höchstgeschwindigkeit unverändert. Das heißt bei einem 80er wird wie bisher ab 91 km/h getraft (Minus der automatisch abgezogenen 5 km/h Messtoleranz bei angezeigten 96 km/h).

Alles beim Alten auf der Autobahn

Die neuen Grenzwerte bei der Messtoleranz gelten ausschließlich in 30-er und 50er-Zonen. Folglich betrifft die Neuregelung vor allem den Verkehr in Ortschaften und stark besiedelten Gebieten. Auf Autobahnen und Schnellstraßen gibt es keinerlei Änderungen. "Wichtig ist das Signal, dass im Ortsgebiet, wo ungeschützte Fußgänger, Radfahrer und Kinder unterwegs sind, besonders auf die Geschwindigkeit zu achten ist", erklärt Oberst Friedrich Schmidhuber, Leiter der Verkehrsabteilung der Salzburger Polizei.

Schutz geht vor

Folglich dient diese Maßnahme vor allem der Vermeidung von schweren Verkehrsunfällen. Polizei und Politik hätten keine Intention, Autofahrer mit der Einschränkung zu gängeln. "Es dient nicht der Abzocke!", verdeutlicht Landesrat Hans Mayr das neue Vorgehen.

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