Kampf dem Pendlerverkehr

Mobilität in Salzburg

Kampf dem Pendlerverkehr

Kurzparkzonen anstatt Pendlerparken

Jeden Tag pendlen um die 90.000 Pendler in die Stadt Salzburg. Da viele Pendler jedoch ihr Auto in einer der Einfahrtsstraßen, wie der Alpenstraße, der Aignerstraße, der Münchnerbundesstraße und der Innsbruckerbundesstraße, sowie in den Einfahrtsstraßen der Seengebiete abstellen und dann mit dem Bus weiterfahren, kommt es hier zu einer sogenannten Überparkung. Diese Überparkung soll durch die Erweiterung der Kurzparkzonen eingedämmt werden.
Bürgermeister Heinz Schaden will daher das Parken in den Einfahrtsstraßen für die Pendler unattraktiv machen. Daher soll die Kurzparkzone auf diese Einfahrtsstraßen ausgeweitet werden. Dadurch soll jedoch nicht nur der Individualverkehr der Pendler verringert werden, sondern auch die Gesamtsituation für die Anrainer verbessert werden. Für jene Anrainer, die aufgrund der vielen Pendler keinen Parkplatz finden. Die Bewohner können jedoch mit Ausnahmegenehmigungen in den Kurzparkzonen weiterhin ganz normal parken.

Radwege und Busverbindungen attraktiver machen

Um die Pendler dazu zu bewegen von ihrem Auto auf das Fahrrad oder den Bus umzusteigen, sollen Radwege und Busse attraktiver gemacht werden. Das Salzburger Radwegnetz soll erweitert werden. Vor allem im Norden der Stadt wird der Ausbau fortgesetzt. Auch das Obusnetz soll erweitert werden. Die Elektrifizierung der Siezenheimerstraße ist bereits geplant.

 Fußgängern das Leben leichter machen

Vor allem das Zufußgehen wird wieder attraktiver. Da auch viele ältere Menschen sehr viel zu Fuß gehen, will Bürgermeisterstellvertreterin Anja Hagenauer unsere Verkehrssystem seniorengerechter gestalten. Daher will sie sogenannte „Fußgänger-Checks“ einführen. Diese „Fußgänger-Checks“ sollen anhand einer Qualitätssicherung unter Einbindung älterer Menschen, die Schwachstellen des Fußwegnetzes aufgespürt werden. Außerdem will Frau Hagenauer mehr Bänke zum Ausruhen und längere grüne Ampelzeiten für Senioren einführen.

Landesmobilitätskonzept des Landes Salzburg

Im Landesmobilitätskonzept des Landes will die SPÖ, dass festgeschrieben wird, dass der Anteil des öffentlichen Verkehrs bis 2025 um 2% steigen soll. Bis zum Jahr 2025 soll der motorisierte Individualverkehr außerdem um 4% reduziert werden. Diese reduzierten Prozent sollen sich dann beim Radverkehr und beim öffentlichen Verkehr um jeweils 2% wiederfinden.

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt COLBIE CAILLAT BUBBLY
Nächster Song JULIAN LE PLAY / HELLWACH

Fotoalbum 1 / 28