Johann Padutsch fordert Neugestaltung

Schwarzstraße

Johann Padutsch fordert Neugestaltung

Am kommenden Dienstag soll der Bauausschuss über die Oberflächensanierung der Schwarzstraße beraten. Nach jahrelangen Leitungsarbeiten muss die Straße saniert werden, so viel ist klar. Diese Arbeiten bieten aber gleichzeitig auch die einmalige Gelegenheit, zahlreiche Gefahrenstellen zu beseitigen und die Schwarzstraße  dabei auch noch ansprechend zu gestalten. Die Planungsabteilung der Stadt hat bereits einen Amtsbericht dazu vorgelegt. Nach dem Willen des Bürgermeisters soll dieses Konzept nun aber in der Schublade verstauben.

„Nur die Fahrbahn zu sanieren ist zu wenig. Die Neugestaltung der Schwarzstraße würde besonders für FußgängerInnen deutlich mehr Sicherheit bringen und zwar vom Landestheater bis zum Gebirgsjägerplatz. Warum man diese Chance jetzt sausen lassen will, ist mir unbegreiflich“, stellt Stadtrat Johann Padutsch klar.

Pro Tag fahren bis zu 25.000 Kfz auf der Schwarzstraße. Das Konzept zur Neugestaltung sieht deshalb mehrere Mittelstreifen und zusätzliche Querungshilfen vor, um FußgängerInnen das sichere Überqueren der Straße zu erleichtern.

  • Am Gebirgsjägerplatz sorgt ein durchgehender Mittelstreifen mit einer Baumreihe nicht nur für mehr Sicherheit beim Queren, sondern auch für eine deutliche gestalterische Aufwertung.
  • Im Bereich Musikum bis Ernest Thun Straße ist ebenfalls eine bauliche Mittelinsel mit Gestaltung vorgesehen, die zugleich als Querungsfhilfe für den Schutzweg über die Schwarzstraße dient.
  • Im Bereich des Mozarteums ist die Situation beim Queren der Straße besonders unübersichtlich und gefährlich. Ein entsprechender Mittelstreifen mit Beleuchtung würde hier eine deutliche Verbesserung bedeuten.

Zum Vergleich: Die vorgesehene Sanierung der Oberfläche alleine kostet 2,6 Millionen. Die Zusatzkosten für eine Neugestaltung der Schwarzstraße würden ca. 300.000 Euro betragen. Die Kosten für die Neugestaltung des Gebirgsjägerplatzes betragen ca. 450.000 Euro. Im Gegenzug könnten Gefahrenstellen entschärft und ein deutliches Mehr an Sicherheit gewonnen werden. 

„Als Fußgänger die Schwarzstraße zu überqueren, ist an manchen Stellen nicht so ohne. Das weiß auch die SPÖ, immerhin haben zwei ihrer Gemeinderäte vor nicht allzu langer Zeit den Antrag gestellt, eine Querungshilfe auf Höhe des Musikums zu prüfen. Und genau so eine Querungshilfe ist ja auch im Konzept der Stadtplanung vorgesehen“, so der Stadtrat. „Es geht um Verkehrssicherheit. Kosten, wie sie bei der Neugestaltung der Schwarzstraße anfallen würden, dürften da eigentlich kein Gegenargument sein. Ich warne deshalb noch einmal dringend davor, diese Chance jetzt zu vergeben. Gestalten wir diesen Bereich neu und sorgen für mehr Sicherheit. Wenn dabei auch noch eine schönere Schwarzstraße herauskommt, dann umso besser“, erklärt Johann Padutsch abschließend.


Quelle: Bürgerlisten Klub

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