Zebrastreifen Schutzweg

ÖAMTC-Untersuchung zeigt

Jeder zweite Schutzweg ist mangelhaft beleuchtet

Über 4000 Personen sind im Jahr 2014 auf einem Schutzweg verletzt worden. Schuld ist oft mangelnde Beleuchtung.

Im Jahr 2014 verunglückten rund 4.100 Fußgänger im Straßenverkehr, ca. ein Viertel davon auf einem Schutzweg (Quelle: Statistik Austria; Bearbeitung: ÖAMTC Unfallforschung). In Salzburg wurden von 2012 bis 2014 insgesamt 185 Personen bei Schutzwegunfällen verletzt, 2 Menschen verunglückten tödlich.

Dunkelheit das Problem

37 Prozent aller Schutzwegunfälle ereigneten sich bei Dunkelheit. Der ÖAMTC hat deshalb in den neun Landeshauptstädten die Beleuchtungsstärke von je sechs (in Wien zehn) Schutzwegen im kreuzungsfreien Streckenbereich überprüft. Das Ergebnis zeigt, dass nur jeder zweite stichprobenartig ausgewählte Schutzweg den in der technischen Norm festgelegten Mindestwert von 5 Lux erreicht. Bei 13 Schutzwegen lagen mehr als die Hälfte aller Messpunkte unter dem Minimum.

Salzburg top

Die getesteten Schutzwege in Salzburg (Itzlinger Hauptstraße, Hildmannplatz, Kendlerstraße, Gaisbergstraße, Petersbrunnstraße und Engelbert-Weiß-Weg) wiesen alle eine hervorragende Beleuchtungsqualität auf. Ähnlich gute Ergebnisse gab es nur noch in Eisenstadt. In allen anderen Landeshauptstädten gab es mindestens zwei "Zebrastreifen" mit unzureichender Beleuchtung. In Bregenz erfüllten fünf der sechs überprüften Schutzwege die Vorgaben nicht.