Innenministertreffen ohne große Wirkung

Was macht die EU

Innenministertreffen ohne große Wirkung

Bei einem Sondertreffen der EU-Innenminister zeichnete sich am Montag kein Konsens für einen Vorschlag ab, 120.000 Menschen über verpflichtende Quoten auf alle EU-Länder zu verteilen. Stattdessen warnte die luxemburgische EU-Ratspräsidentschaft angesichts der Wiedereinführung von Grenzkontrollen in Deutschland und anderen Ländern vor einem Auseinanderbrechen Europas.

Der Osten stellt sich dagegen

Osteuropäische Länder bekräftigten zu dem Treffen in Brüssel ihren Widerstand gegen eine Pflicht zur Aufnahme der 120.000 Flüchtlinge, die EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vergangene Woche gefordert hatte, um Griechenland, Italien und Ungarn zu entlasten. "Wir glauben nicht, dass Quoten die Lösung sind", sagte der slowakische Innenminister Robert Kalinak. Ähnliche Töne kamen aus Polen: Ihr Land werde "so viele Flüchtlinge aufnehmen, wie uns möglich sind, und keinen einzigen mehr", erklärte Regierungschefin Ewa Kopacz in Warschau.

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