Hypo Alpe Adria vor Rettung

Rettung oder doch Konkurs

Hypo Alpe Adria vor Rettung

In den kommenden Tagen wird entschieden wie es mit der in Finanznot geratenen Kärntner Hypo Alpe Adria Bank weitergehen wird. Bisher musste der Staat der Privatbank mit 2 Milliarden Euro unter die Arme greifen, damit eine Pleite bisher verhindert werden konnte. Doch wie es die ehemalige Finanzministerin Maria Fekter letztes Jahr treffend formulierte, sei die Bank „wie ein Fass ohne Boden“.

Verkauf 2007

Wie immer wiegen sich die Politiker und Verantwortlichen allesamt in Unschuld und versuchen die Schuld weiterzuschieben. Der scheinbar Hauptverantwortliche für dieses Fiasko, der ehemalige Kärnter Landeshauptmann Jörg Haider, hatte nach dem Verkauf der Bank 2007, noch geprahlt, dass das Bundesland Kärnten nun in eine rosige Zukunft steuern würde. Dass das ganze leider auf Lügen und Intrigen aufgebaut sei, wusste zu diesem Zeitpunkt natürlich keiner.

Staatliche Hilfe oder Bankrott

Im Parlament wird derzeit entschieden wie es jetzt mit der Bank weitergehen soll. Folgende Alternativen stehen zur Auswahl. Entweder wird die Bank in den Konkurs gehen oder der Staat entscheidet sich dafür, mit Steuergeldern das marode Privatunternehmen zu retten. Die Hilfsaktion würde den Staat nach den neuesten Berechnungen zwischen acht und zehn Milliarden Euro kosten. Jeder Steuerzahler müsste daher mit 2000 Euro haften. Diese Rettung die mit Abstand größte Inevstition der geschichte der Zweiten Republik. Mit dieser Summe könnte man auch fünf weitere Eurofighterflotten kaufen, oder 2/3 der Kosten für österreichische Bildungseinrichtungen decken.

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