Hochspannung vor dem Finale

Mordprozess in Zell am See

Hochspannung vor dem Finale

Dem 18-jährigen Erstangeklagten wird Mord als unmittelbarer Täter angelastet. Er soll Irene P. am 20. Oktober des Vorjahres direkt vor ihrer Wohnung in Zell am See erschossen haben. Und das aus nächster Nähe mit vier Schüssen aus einer umgebauten Schreckschusspistole. Der Erstangeklagte ist zum Tatvorwurf geständig, nicht so der inzwischen 19-jährige Zweitangeklagte. Ihm wurde bisher Mord als Beitragstäter angelastet. Er soll ja unter anderem der Chauffeur für den Schützen gewesen sein. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft die Anklage aber auf Anstiftung zum Mord geändert, berichtet sein Verteidiger Robert Morianz. Sein Mandant solle den Erstangeklagten demnach mit der Pistole unter dem Kinn bedroht haben und ihm befohlen haben, die Frau zu erschießen. Der Zweitangeklagte bestreitet das aber vehement.

Der Schwurprozess im Mordfall von Zell am See wird heute um 9 Uhr unter hohen Sicherheitsvorkehrungen am Landesgericht Salzburg fortgesetzt.  
 

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