Hochspannung vor Aufsichtsratssitzung

Platzt heute der mögliche Gswb-Skandal?

Hochspannung vor Aufsichtsratssitzung

Heute könnte der mögliche Skandal platzen bei der Gemeinnützigen Salzbur­ger Wohnbaugesellschaft Gswb. Für Zündstoff ist heute jedenfalls gesorgt – in der Aufsichtsratssitzung. Wie berichtet sollen laut einem Bericht im „Salzburg­er Fenster“, an leitende Gswb-Mitarbeiter Mietwohnungen zu Spott­preis­en vergeben worden sein.

Mayr: "Wäre Riesenskandal!"

Für Wohnbaulandesrat Hans Mayr steht fest: Wenn das so stimmt, wäre das „ein Riesenskandal. Es können eigentlich nur die Eigentumsvertreter aus Stadt und Land, das heißt die nominierten Aufsichtsräte, diesen Umstand verändern und verbessern.“

Klare Vergabekriterien gefordert

Und genau das müsse heut in der Aufsichtsratssitzung geschehen, fordert Mayr. Er spricht sich für klare Kriterien bei der Vergabe dieser sehr günstigen Wohnungen aus: „Dass zumindest nur jene Menschen so eine Wohnung erhalten, die ein sehr niedriges Einkommen haben und diese soziale Unterstützung benötigen. Das betrifft Menschen, die nicht mehr als 1.500 Euro brutto verdienen. Das ist die Obergrenze.“ Laut Zeitungsbericht sollen die Wohnungen an Gswb-Mitarbeiter mit Monats­gehältern von bis zu 4800 Euro vergeben worden sein. Um 9 Uhr startet heute die Aufsichtsratssitzung. Unsere Antenne-Reporter sind vor Ort.

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