Hochrechnungen sehen ÖVP als Sieger, Kleine müssen zittern

Hochrechnungen sehen ÖVP als Sieger, Kleine müssen zittern

Die Wahl ist geschlagen und die ÖVP dürfte wie erwartet stärkste Partei werden. In den Detailzahlen liegen die kurz nach Wahlschluss um 17 Uhr veröffentlichten ersten Hochrechnungen aber noch auseinander.

Gemeinsam ist den Berechnungen von ARGE Wahlen (für die APA) und von SORA (für den ORF), dass sie die ÖVP an erster Stelle sehen. Laut ARGE Wahlen kann die ÖVP (inklusive Wahlkarten) mit 31 Prozent rechnen, laut SORA mit 30,5 Prozent.

Die FPÖ liegt in beiden Hochrechnungen vor der SPÖ - das wäre eine Premiere bei einer Nationalratswahl. Während der Abstand bei der ARGE Wahlen recht deutlich ist - die FPÖ kommt auf 27,6 Prozent, die SPÖ auf 25,5 - liegen Blau und Rot bei SORA näher beieinander: Hier kommt die FPÖ nur auf 26,8 Prozent, die SPÖ auf 26,2 Prozent.

Die erwartet schwere Niederlage bringt die Wahl für die Grünen - beide Hochrechnungen sehen die Partei nur knapp im Parlament: Bei ARGE Wahlen liegen die Grünen auf 4,2 Prozent, bei SORA auf 4,7 Prozent. Die Liste des Ex-Grünen Peter Pilz schafft laut SORA ebenfalls nur knapp den Einzug (4,3 Prozent), die Hochrechnung von ARGE Wahlen sieht Pilz mit 3,2 Prozentpunkten unter der Vier-Prozent-Hürde für den Nationalrat.

Besser geschlagen haben sich den ersten Hochrechnungen zufolge die NEOS: Sie erreichen bei ARGE Wahlen 5,8 Prozent, bei SORA 5,3 Prozent. Beide Hochrechnungen weisen noch Schwankungsbreiten von knapp über zwei Prozentpunkten aus. Ausgezählt war gegen 17.30 Uhr knapp die Hälfte der Stimmen.

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