Hirscher übt harte Kritik an der FIS

Nach Karriereende

Hirscher übt harte Kritik an der FIS

Marcel Hirscher sagt auch in der Ski-Pension offen, was er sich denkt. Der achtfache Gesamtweltcup-Sieger war kürzlich zu Gast bei einem IBM-Talk in Wien. Und kritisierte die FIS scharf.
 

»Müssen im Zeitalter der Daten ankommen«

 
"Im Skisport werden dem Zuschauer daheim vor dem Fernseher zwei Zwischenzeiten und ein Endergebnis präsentiert. Seit 20 Jahren ist man hier am selben Stand", so Hirscher, "schaut man in die MotoGP, trifft man dort auf eine unglaubliche Fülle von Daten, die dem Publikum, aber auch den Teams für ihre Arbeit zur Verfügung stehen."
 
Alleine bei Material-Tests habe der im Sommer zurückgetretene Superstar "Hunderte Paar Ski in der Tonne versenkt". Jetzt fordert er: "Auch im Skisport müssen wir im technischen Zeitalter der Daten ankommen, um besser und sicherer zu werden." Nicht nur im Rennsport: "Auch für den Hobbyfahrer, der in seiner Bindung noch immer eine 50 Jahre alte Technologie vorfindet, die sein Kreuzband schützen soll."
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