Heizkraftwerk fiel wegen Defekt aus

13.000 Haushalte ohne Wärme

Heizkraftwerk fiel wegen Defekt aus

Die Kälte hat Salzburg weiterhin fest im Griff. In der Nacht auf Samstag wurde auf dem Sonnblick auf 3100 Metern Seehöhe die tiefste Temperatur gemessen – minus 28 Grad. Die kältesten Landeshauptstädte waren Salzburg und Innsbruck mit jeweils minus 16 Grad. Was in Salzburg noch dazu kam: 13.000 Fernwärme-Kunden mussten am Wochenende ohne Heizung und Warmwasser auskommen.

Heizkraftwerk ausgefallen

Das Heizkraftwerk Mitte ist in der Nacht auf Samstag ausgefallen. Ursache war ein Schaden beim Schwerölkessel. Besonders betroffen waren die östlichen Stadtteile Aigen und Parsch sowie Teile der Innenstadt. In den Landeskliniken und im Unfallkrankenhaus musste auf Notversorgung umgestellt werden.

Die Wohnungen sind wieder warm

Durch den Ausfall des Heizkraftwerks sind die Wohnungen der 13.000 betroffenen Salzburgern lange kalt geblieben. Erst nach 12 Stunden konnte das Problem wieder behoben werden. Die Salzburg AG hat sich für den Störfall entschuldigt und zugesagt, dass die Kunden entschädigt werden sollen. „Wir haben jetzt einmal das ganze Wochenende über an der Behebung des Fehlers gearbeitet, da war einmal die Wiedergewinnung der Wärme im Mittelpunkt, aber ich bin überzeugt davon, dass sich die Salzburg AG noch den Kopf zerbrechen wird, wie man den betroffenen Kunden hier ein Stück weit sozusagen entgegen kommen kann bzw. wie man versucht das wieder  ins Lot zu bringen, diesen mitunter ja durchaus verständlichen Ärger, der uns auch sehr leid tut“, sagt Salzburg AG- Sprecher Sigi Kämmerer im Antenne Salzburg Interview. Die Hilfsbereitschaft der Salzburger war überwältigend. Viele haben den Betroffenen Heizstrahler und sogar Notquartiere angeboten.

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