Heimspiel der Bullen gegen Rapid Wien

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Heimspiel der Bullen gegen Rapid Wien

Wir nennen es den Klassiker. Wenn sich die beiden größten Vereine im österreichischen Fußball treffen, dann steht nicht nur viel am Spiel, sondern auch für Feinschmecker viel auf der Karte. Die Grün-Weißen spielen so stark, wie schon lange nicht mehr. Ob ihrer Härte sind sie jedoch gegenwärtig wohl der unbequemste Gegner in der Tipico Bundesliga.

Und die Statistik gibt Trainer-Vulkan Didi Kühbauer recht. In den letzten sechs Ligaspielen haben die Hütteldorfer nicht verloren. Wettbewerbsübergreifend bezog man erst drei Niederlagen, zwei gegen FC Red Bull Salzburg, eine gegen den LASK. Alle davon waren denkbar knapp. Das Stichwort lautet daher Chancenauswertung. Das zuletzt eingesetzte 3-4-1-2 ist ungeheuer solide. Im Zweifel bleiben sieben Feldspieler hinter dem Ball. Knasmüllner, Badji und Fountas geben vorne ein Unterhalter-Trio. Und das durchaus ansehnlich. Taxiarchis Fountas hält bereits bei acht Treffern, die 21 gewonnene Punkte zur Folge haben. Das ergibt einen Punktedurchschnitt von 1,91 pro Spiel. Seit der Meistersaison 2009/10 (damals 2,03) war man nicht besser.

Wenngleich wir zuletzt zwei Mal gegen die Rapidler das glücklichere Ende hatten, darf man nicht vergessen, dass es nach vier Aufeinandertreffen an anderen Orten das erste Duell mit Rapid in Salzburg ist. Das sollte unseren Bullen den zusätzlichen Boost geben, den wir auch von unseren Rotationsspielern erwarten. Sekou Koita kam gegen Napoli nur zu einem Kurzeinsatz, traf aber in seinen drei letzten BuLi-Spielen en suite. Auch der in der CL nicht spielberechtigte Mo Camara wies in den letzten Wochen Topform auf. Weitaus wichtiger als die Personalien könnte allerdings die taktische Ausrichtung sein. Mit der Viererkette taten sich die Bullen gegen die tiefe Abwehr in Hütteldorf schwer. Auch nach dem Spiel gegen Napoli liebäugelte Trainer Jesse Marsch mit der Dreierkette.

Alexander Walke könnte nach seinem Einstieg ins Mannschaftstraining wieder im Matchkader stehen. Antoine Bernede ist nach einem Schienbeinbruch weiterhin außer Gefecht. Cican Stankovic fehlt aufgrund eines Muskelbündelrisses. Patrick Farkas ist in Folge eines Kreislaufkollapses nicht einsatzbereit.

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