Head Coach Greg Poss enttäuscht

Red Bulls unterliegen HC Orli Znojmo mit 2:4

Head Coach Greg Poss enttäuscht

Die Tschechen, die sich erst vor zwei Tagen in Bozen nur knapp mit 3:4 geschlagen geben mussten, übten gleich zu Beginn viel Druck aus und zwangen die Red Bulls, die heute ohne Dustin Gazley (verletzt) und Matthias Trattnig (gesperrt) spielten, zunächst in die Defensive. Das änderte sich etwa ab der zehnten Minute, doch gerade, als die Red Bulls die Partie öffneten, gingen die Gäste in Führung. Vladimir Oscadal war in der 13. Minute bei einem Rebound zur Stelle und bezwang Salzburgs Torhüter Steve Michalek. Danach erarbeiteten sich die Red Bulls in einem schnellen Spiel mit viel Auf und Ab etliche gute Möglichkeiten, fanden aber in den ersten 20 Minuten keinen Weg durch die dicht stehende Abwehr des HC Orli Znojmo.   

Im zweiten Durchgang hatten die Salzburger anfangs mehrmals den Ausgleich auf dem Schläger, agierten aber vor dem Tor oftmals zu kompliziert. In der 25. Minute stand plötzlich Znojmos Charles Stretch in Halbdistanz frei vorm Tor und versenkte die Scheibe im Kreuzeck zur 2:0-Führung. Eine Minute später schlugen auch die Red Bulls endlich zu, Ryan Duncan verwertete den Rückpass von Thomas Raffl zum verdienten 1:2-Anschluss. Aber Znojmo blieb unangenehm und stellte in der 29. Minute wieder den 2-Tore-Vorsprung her. Allan McPhearson traf bei einem Angriff 3 auf 2 von der rechten Seite und fixierte die 3:1-Pausenführung aus Sicht der Gäste. 

Im Schlussdrittel legten die Red Bulls einen höheren Gang ein und hatten in den ersten Minuten gute Möglichkeiten auf den zweiten Treffer. Aber auch bei einem Powerplay ab der 45. Minute fand die Scheibe trotz durchgehenden Scheibenbesitzes nicht den Weg ins Tor. In der 48. Minute fuhren die Gäste plötzlich einen Konter, der von Allan McPherason mit seinem zweiten Tagestreffer zur 4:1-Führung abgeschlossen wurde. Kurz darauf trafen die Red Bulls vermeintlich ins Tor, der Treffer wurde jedoch nach Videostudium nicht anerkannt. In der 52. Minute aber verkürzten die Red Bulls dann doch bei 5:3-Powerplay, Brant Harris war der Torschütze aus Halbdistanz. Und sie drückten weiter und verursachten noch etliche gefährliche Situationen vor dem gegnerischen Tor. Aber Znojmos Torhüter Teemu Lassila war auch mit sechs Feldspielern – Steve Michalek ging drei Minuten vor dem Ende vom Eis – nicht mehr zu bezwingen und so mussten sich die Salzburger schließlich erstmals in dieser Saison gegen Znojmo mit 2:4 geschlagen geben.  

 

 

Quelle: EC Red Bull Salzburg

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