Haslauer Interview schlägt hohe Wellen

"Nationale Krise"

Haslauer Interview schlägt hohe Wellen

Landeshauptmann Wilfried Haslauer hat im Gespräch mit Kathi und Christian gesagt, Österreich dürfe bei der Aufnahme von Flüchtlingen seine Hilfsbereit­schaft nicht überdehnen.

Es fehlt die Perspektive

Laut Haslauer war der Gipfel vorgestern wenig konstruktiv, da die wesentlichen Dinge nicht angesprochen wurden. Es fehlten grundsätzliche Antworten auf Fragen wie Lange die Flüchtlinge bleiben, wie viele Österreich überhaupt aufnehmen kann, etc.. Der Landeshauptmann spricht schlicht von einer Perspektivenlosigkeit vor der die Bevölkerung steht wenn solche Fragen nicht beantwortet werden. Quoten könne man mit gemeinsamer Anstrengung erfüllen wichtig ist aber wie es weitergeht. Der Vorschlag des Bundeskanzlers ging beim gestrigen Gipfel weiter in Richtung einer Quotenregelung für die Bezirke. Der Vorschlag ist jedoch an den Bundesländern gescheitert.  

Kritik von SPÖ

Kritik kommt jetzt von der Nationalratsabgeordneten und SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz. Sie sagt, Haslauers Aussage sei an Zynismus nicht zu überbieten: "Als ich von dieser Aussage gehört habe, war ich geschockt und habe mich erst hinsetzen müssen..." Das ganze Interview hört ihr heute in den Antenne Salzburg Nachrichten.

Quote ohne Ende

Unterdessen sprach Innenministerin Mikl-Leitner gestern von weiteren 6.500 Plätzen die gefunden werden müssen. Für Salzburg bedeutet das weitere 400 Flüchtlinge. Wo Platz ist, weiß jedoch keiner. In Thalgau sollen z.B. nur mehr 50 neue Plätze geschaffen werden, eigentlich wären 150 vorgesehen gewesen.

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