11. Februar 2014 14:30
Spektakuläre Neuigkeiten im Fall Gurlitt
Gurlitt Bilder in Salzburg entdeckt
Mehr als 60 Kunstwerke befanden sich im Haus von Cornelius Gurlitt. Darunter auch wertvolle Werke von Monet, Renoir und Picasso.
Gurlitt Bilder in Salzburg entdeckt
© oe24

Der Betreuer von Gurlitt, der Rechtsanwalt Christioph Edel, hatte die Sicherstellung der Werke veranlasst. Hauptgrund dafür war der Schutz vor Einbruch und Diebstahl. Keiner hat zuvor nachgeschaut, weil nichts für eine Amtshandlung vorliegt. Am Montag wurden trotzdem 60 Kunstwerke aus dem Salzburger Haus des Sammlers geholt. darunter Bilder von Monet, Picasso und Renoir. Die Aktion war von privater Hand organisiert.

Die Sammlung des 81-Jährigen ist noch größer als bisher angenommen. Der Sprecher von Cornelius Gurlitt, Stephan Holzinger, betont jedoch im Antenne-Salzburg Interview: "Nach vorläufiger Einschätzung der Kunstexperten vor Ort, hat sich ein Raubkunstverdacht unter den Exponaten in Salzburg nicht erhärtet". Die Bilder wurden an einen sicheren Ort gebracht.

Die Salzburger Behörden hatten von der Sichterstellung der Werke keine Informationen und auch keine Kenntniss über das Auftauchen der Bilder.

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hatte ja vor Monaten in Gurlitts Münchner Wohnung mehr als 1.000 Kunstwerke sichergestellt. Knapp 600 davon stehen im Verdacht, Raubkunst aus der Nazizeit zu sein.