25. Juli 2012 10:43
Schaulustige besuchen Katastrophen-Dorf
Großes Aufräumen in Sankt Lorenzen
Im Katastrophen-Dorf Sankt Lorenzen finden seit Tagen die Aufräumarbeiten statt. Scharenweise strömen Schaulustige ins Dorf.
Großes Aufräumen in Sankt Lorenzen
© oe24

Bundesheer, Feuerwehr und private Helfer haben derzeit in Sankt Lorenzen im Paltental alle Hände voll zu tun. Es wurden bereits kanpp 1.000 LKW-Ladungen Schutt und 2.000 Kubikmeter Holz abtransportiert, 320 Bundesheersoldaten und 120 Feuerwehrleute sind im Einsatz – doch es ist noch lange kein Ende in Sicht. Der Ort ist nach wie vor Sperrzone. Doch die Einwohner bleiben trotzdem ihrer Heimat treu und wollen hier bleiben. Die Bundesregierung sagte den Opfern der Unwetter in der Steiermark volle Unterstützung zu. Es sollen ausreichend Mittel in Katastrophenfonds zur Verfügung gestellt werden. Derzeit geht man davon aus, dass 80% der Schäden von Bund und Land übernommen werden.

Schaulustige besuchen Katastrophen-Dorf

Als wäre die Katastrophe nicht schon schlimm genug, strömen Unmengen Schaulustige in das Dorf, um sich an der Katastrophe zu ergötzen. Rund 100 Personen aus St. Lorenzen sind bei Freunden oder Familie untergebracht und stehen nicht nur vor dem Nichts, sondern müssen sich auch noch den neugierigen Blicken der fremden Besucher aussetzen.

Bilder zur Katastrophe sehen Sie hier: