Großeinsatz in Rainerkaserne

EU-weite Terrorübung:

Großeinsatz in Rainerkaserne

Am  Donnerstag finden in neun EU-Staaten Terrorübungen der Polizei statt. Auch in Salzburg: Rund 1.800 Einsatzkräfte sind daran beteiligt.

Einige hundert Geiseln müssen befreit werden, 90 davon in Salzburg, wie Generalmajor Bernhard Treibenreif, Kommandant des EKO Cobra Österreich bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in der Landespolizeidirektion Salzburg erläuterte.

Als größte Herausforderung bezeichnete Treibenreif die verschiedenen sicherheitspolizeilichen Strukturen, die in den jeweiligen Mitgliedsländern vorherrschen, und die Einsatzsprache Englisch. Seit der Gründung des Atlas-Verbundes nach den Terroranschlägen in den USA im Jahr 2001 seien immer wieder neue Einheiten mit teils “unterschiedlicher Einsatzphilosophie” dazu gekommen.

Rainer Kaserne als Übungsstätte

Bei der Simulation einer “Massengeiselnahme” in einer Salzburger Schule – Übungsort ist die Rainerkaserne in Elsbethen (Flachgau) – werde ein geplanter Zugriff angestrebt, erklärte Treibenreif. Polizeischüler schlüpfen in die Rolle von Geiseln. Zur Unterstützung fordert das EKO Cobra die tschechische Sondereinheit URNA, die deutsche Sondereinheit GSG 9 und das Sondereinsatzkommando Baden-Württemberg an – insgesamt stehen rund 200 Polizisten im Einsatz. Für die Geiselbefreiung in Salzburg angefordert werden weiters drei Hubschrauber – zwei “Superpuma” und ein “Eurocopter” – und zwei Rampenfahrzeuge.

Übung EU weit

Die Kosten für die EU-weite Terrorübung, die von der EU finanziell unterstützt wird, bezifferte der Generalmajor mit 200.000 Euro. Den Hauptteil macht die Anmietung von zwei Hochseeschiffen aus, die von “Terroristen” gekapert werdenDie Atlas-Gruppe ist ein Verbund von 36 europäischen Polizei-Spezialeinheiten aller 27 EU-Mitgliedsstaaten. Gegründet wurde der Verbund im Jahr 2002 als Maßnahme der Europäischen Union zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus. 2006 wurde die Atlas-Kooperation vom Rat der Europäischen Union offiziell anerkannt.

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