28. März 2013 07:16
Altstadtlösung
Griesgasse wird zu Fußgängerzone
Griesgasse wird zur "Begegnungszone" - Gegenverkehrsbereich  wird am Franz-Josefs-Kai eingerichtet
Griesgasse wird zu Fußgängerzone
© Stadt Salzburg

Der Lenkungskreis für eine dauerhafte Verkehrslösung in der Innenstadt unter Vorsitz von Bürgermeister Heinz Schaden hat sich heute Mittwoch, 27. März 2013, in seiner dritten Sitzung mehrheitlich dafür entschieden, den Individualverkehr zur Gänze aus der Griesgasse herauszunehmen und über den Franz-Josef-Kai im Gegenverkehr zuführen. Diese Regelung bringt nicht nur eine deutliche Verbesserung für den öffentlichen Verkehr, der nach wie vor die Griesgasse benutzen darf, sondern erlaubt auch eine ungehinderte Zufahrt zu den Altstadt-Garagen und zum Rot-Kreuz-Parkplatz.

Außerdem wird die Griesgasse in eine Begegnungszone umgestaltet. Auch der Hanusch-Platz soll fußgängerfreundlicher gestaltet werden, die Haltestellenbereiche werden ausgebaut und vergrößert. Die Lösung, die auch auf Zustimmung des Altstadt-Verbandes stieß, wird nun im Detail geprüft und soll noch vor Beginn der Sommersaison umgesetzt werden.

TeilnehmerInnen der Runde waren neben Heinz Schaden Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer, Bürgermeister-Stellvertreter Harry Preuner, Klubobmann Helmut Hüttinger sowie als Vertreter des Altstadtverbands Inga Horny, Werner Salmen und Andreas Gfrerer und Gunter Mackinger, Direktor von Lokalbahn und Obus. Landesbaudirektor Christian Nagl hatte als Leiter einer Expertengruppe die Verkehrsdaten jener vier Varianten präsentiert, auf deren nähere Untersuchung sich der Lenkungskreis auf seiner letzten Sitzung im Dezember geeinigt hatte.

Grundsätzlich soll die künftige Lösung vier Vorgaben erfüllen: eine dauerhafte Verkehrsregelung, die Gewährleistung der Erreichbarkeit der Altstadt (Zufahren und Parken), die spürbare Reduktion des Durchgangsverkehrs und die Einbindung/Verbesserung des öffentlichen Verkehrs. Einig war sich die Gruppe auch darüber, dass die Schlechtwetter-Verordnung (Ableitung des Verkehrs auf P&R-Plätze in der Hochsaison) als ergänzende Regelung aufrecht bleibt.