Gezielte Verkehrsüberwachung gegen Raser

"Aktion scharf" zu Ostern

Gezielte Verkehrsüberwachung gegen Raser

Alleine im Zeitraum von Beginn der Ausgangsbeschränkungen bis jetzt wurden zumindest 20 Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen, die neben den von Landesrat Schnöll erhöhten Strafen einen Führerscheinentzug nach sich ziehen. Das sind Raser, die in der aktuellen Krisensituation neben sich vor allem auch die Allgemeinheit gefährden. Das Land und die Verkehrspolizei werden daher zu Ostern eine "Aktion scharf" starten. Die Verkehrsüberwachung wird sich speziell auf die Zielgruppe der Raser stürzen.

"Ich habe überhaupt kein Verständnis für Raser, die glauben, jetzt die leeren Straßen ausnützen zu können. Wir werden gegen diejenigen jetzt nochmals verschärft vorgehen. Wer über die Stränge schlägt, hat mit weitreichenden Konsequenzen zu rechnen. Zu Ostern werden sich alle verfügbaren Kräfte der Verkehrsüberwachung gezielt auf die Raser konzentrieren", so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

Behörden werden Strafrahmen bei Rasern genau prüfen

Landesrat Schnöll hat die Richtsätze für Strafen bei Rasern Anfang des Jahres verdoppelt. Bis 30 km/h Überschreitung blieben sie unverändert.
 "Wir wollen mit der Straferhöhung die Raser treffen, die mit ihrem rücksichtslosen Verhalten Leben gefährden. Ich will auch betonen, dass ich nicht für Pflanzereien der Autofahrer zu haben bin, weshalb wir sicher nicht die Richtsätze für Überschreitungen von 5km/h oder dergleichen erhöhen werden. Wir verschärfen bewusst für die Zielgruppe der Raser. Mit der Anhebung der Strafen wollen wir eine generalpräventive Wirkung schaffen und die teilweise sehr überhöhten Geschwindigkeiten auf unseren Straßen wieder reduzieren", begründete Schnöll im Dezember letzten Jahres die Entscheidung.

Der Verkehrslandesrat hat mit den zuständigen Strafbehörden nun vereinbart, in der aktuellen Situation noch weiter zu gehen:
"Ich bin mit den Bezirkshauptleuten und den Strafbehörden überein gekommen, dass besonders jetzt bei Rasern die Strafhöhen noch strenger ausgelegt werden sollen. Die Behörde hat neben den Richtsätzen einen Rahmen für die konkrete Entscheidung. Raser werden jetzt noch kritischer geprüft und der Rahmen soll noch weiter ausgeschöpft werden", so Landesrat Stefan Schnöll.

Die Zahlen im Überblick

Die massiven Geschwindigkeitsübertretungen wurden großteils nachmittags und abends gemessen. Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung mittels stationärem Radar im Ortsgebiet war bei zulässigem Tempo 50 112 km/h.  Auf Freilandgebiet wurde auf der B162 Lammertal Straße ein Lenker mit 163 km/h gemessen. Auf der Autobahn wurde ein Lenker bei erlaubtem Tempo 100 mit 179 km/h vom Radar erfasst. Am vergangenen Wochenende wurde durch eine Zivilstreife mit 224 km/h aus dem Verkehr gezogen. Die meisten Überschreitungen wurden auf der A10 und im nördlichen Flachgau gemessen.

Mit den Bezirkshauptmannschaften ist vereinbart, dass Anzeigen nach Geschwindigkeitsübertretungen während der COVID-Zeit rasch abgehandelt werden, damit den Rasern schnell vor Augen geführt wird, was diese massiven Überschreitungen für Konsequenzen mit sich bringen.

 

Quelle: Land Salzburg

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