Geringe Nachfrage durch Coronavirus

Flughafen Salzburg

Geringe Nachfrage durch Coronavirus

Auch der Flughafen Salzburg ist zunehmend von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Ins Gewicht fällt dabei aber weniger die heutige Entscheidung der Lufthansa-Tochter AUA, von 1. bis 24. April die Strecke Wien-Salzburg aus dem Verkehr zu nehmen. Vielmehr leidet der zweitgrößte Airport Österreichs unter der geringen oder teils gar nicht mehr vorhandenen Nachfrage vonseiten der Fluglinien.

"Laut aktuellem Stand fallen alleine im Monat März von rund 900 geplanten Flügen rund 100 weg", sagte Flughafensprecher Alexander Klaus am Mittwoch zur APA. Diese Zahl könne sich aber jederzeit ändern, zu rechnen sei mit einer weiteren Zunahme an aus dem Planverkehr gezogenen Verbindungen. "Wir hoffen inständig, dass sich die angespannte Lage in Europa in den nächsten Wochen wieder entspannen wird."

Dass Wien-Salzburg dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, sei hingegen kein so großes Problem. "Knapp 90 Prozent der Passagiere auf dieser Strecke sind Umsteigepassagiere. Diese kommen weiterhin in gewohnter Weise von A nach B, nur dass sie jetzt innerhalb des Lufthansa-Konzern nicht über Wien, sondern über den Flughafen Frankfurt an ihre Destinationen angebunden werden", erklärte Klaus.

Am Flughafen selbst habe man sich auf das Coronavirus entsprechend vorbereitet. "Wir haben etwa mit zusätzlichen Hygienemaßnahmen reagiert und das Reinigungsteam verstärkt. Und für das Personal wurde ausreichend Zugang zu Desinfektionsmittel sichergestellt."

 

Quelle: APA

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