Geretteten sind an Land

Brand auf griechischer Fähre

Geretteten sind an Land

Bis der Seekirchener Ewin Schrümpf wieder in Österreich bzw. wieder in Salzburg ist wird es wohl noch dauern. Das Rettungsschiff auf dem er sich gestern noch befand, sollte zwar um 10 Uhr schon in Brisindi in Italien ankommen, dem war aber nicht so. Erst gestern Abend kam das Rettungsschiff im italienischen Brisindi an. Das Schiff hat sich weiter an der Suche nach Vermissten beteiligt.

Gerettet

Die Angehörigen, der bislang auf der brennenden Fähre festgesessenen Österreicher, können aufatmen. Alle Österreicher sind von der „Norman Atlantic“ gerettet worden und sind nun an Land. Auch der Griechenland-Helfer Erwin Schrümpf aus Seekirchen ist unter den Geretteten. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut, heißt es von dem Außenministerium. Er hat auch schon mit seiner Familie telefoniert, außerdem ist ein Rückflug bereits gebucht.  Das Schiff hätte gestern Vormittag um 10 Uhr endlich an dem italienischen Brisindi ankommen sollen, doch durch die schlechten Wetterbedingungen verzögert sich die Ankunft.

Für den Hilfstransport unterwegs

Erwin Schrümpf betreibt eine regelmäßige, private Griechenlandhilfe. Der Salzburger war erst zu Weihnachten wieder zu einem Hilfstransport mit Kinder-Spielsachen und Medikamenten aufgebrochen. Am Morgen nachdem der Brand auf der Fähre ausgebrochen ist, hat er mit seinem Kollegen Andreas Kleespies telefoniert, die Verbindung war allerdings schlecht, er berichtete vom Brand an Bord, der Kontakt sei dann aber abgebrochen.

Brandursache noch unklar

Die brennende Fähre „Norman Atlantic“ wurde evakuiert. Auch der Kapitän und seine vier Marine Mitglieder, die als letztes noch auf der Fähre waren sind gerettet. Insgesamt waren 478 Menschen an Bord, von denen sind mindestens 13 Personen ums Leben gekommen. Die Ursache des Brandes ist weiterhin unklar, die Staatsanwaltschaft Bari ermittelt.

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