Gefährden Apps die Privatsphäre?

Nutzer skeptisch

Gefährden Apps die Privatsphäre?

Sie sollten eigentlich unser digitales Leben erleichtern, uns im Alltag unterstützen und vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation bereit stellen. Uns jedoch abhören, unsere Daten wider unseres Wissens sammeln und ungewollte Profile über uns erstellen, dass möchten wir dann aber doch nicht. Wie sicher kann sich jeder Einzelne von uns aber sein, dass er dazu nicht unbewusst sein Einverständnis gegeben hat?

Denn jede mobile Applikation kommt mit spezifischen Bestimmungen, speziell wenn es sich dabei um unterschiedliche Zugriffsberechtigungen handelt. Dabei kann es jedoch schnell passieren, dass man unbewusst die Erlaubnis zur totalen Kontrolle des eigenen Smartphones oder Tablets abgibt.

Abzocke nicht verschweigen

Die Abteilung Konsumentenschutz der Arbeiterkammer (AK) warnt davor undurchsichtige Anwendungen überhaupt erst zu installieren. Abgesehen davon, dass es vor der Installation nicht klar sein kann auf welche Daten denn überhaupt zugegriffen wird, sind schon Fälle aufgetreten bei denen es zu ungewollten Abschlüssen von Abo-Verträgen gekommen ist.

Hier sollte zuerst gründlich recherchiert und im Zweifelsfall besser erst gar nicht  installiert werden. Sollte es trotz aller Vorsicht zur Abzocke gekommen sein sollte man dies nicht verschweigen, sondern mit dem Konsumentenschutz der AK Kontakt aufnehmen.

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