Gaunerzinken wieder hoch im Kurs

Markierungen für Verbrecher

Gaunerzinken wieder hoch im Kurs

Erst vor wenigen Tagen wurden wieder in zwei Mehrparteienhäusern in der Nähe der Riedenburg mehrere Dutzende Markierungen gefunden. Das ausgeklügelte System mit den Kritzeleien an Wänden und Hauseingängen wird dabei immer detaillierter.

Gaunerzinken

Die sogenannten Gaunerzinken reichen mittlerweile von Symbolen wie einem Dreieck, das alleinstehende Frauen kennzeichnet, zwei in Schräglage liegende L als Signal für aktive Polizisten, bis hin zu einer Art Fadenkreuz das einen wohlwollenden Empfang signalisiert wenn man das Opfer in ein Gespräch über Gott verwickelt. Eine umgelegte Leiter mit vielen Sprossen bedeutet z.B. „Vorsicht Hund“ während eine Leiter mit weniger Sprossen gleich davon abrät in dieser Gemeinde zu stehlen.

Leicht zu finden

Findet kann man die Markierungen meistens relativ einfach. Wie beim jüngsten Fall in der Stadt Salzburg befinden sich die Markierungen oft direkt neben der Eingangstür zu Häusern bzw. unmittelbar an der eigenen Wohnungstür.

Problem bekannt aber nicht panisch werden

Auch die Polizei ist sich der Markierungen bewusst weißt aber darauf hin dass nicht von jeder Kritzelei Gefahr ausgeht. Wenn man sich unsicher ist und ein mulmiges Gefühl hat sollte man durchaus die Polizei verständigen, so Ortwin Lamprecht von der Landespolizeidirektion Salzburg. Auch wenn Vorsicht geboten ist, panisch sollte man nicht werden. Oft stellt sich heraus, dass kryptische Markierungen auch Zeitungsausträgern oder teilweise von Handwerkern benutzt werden. Grundsätzlich gilt besonders z.B. bei großen Mehrparteienhäusern, immer schauen das die Eingangstüren geschlossen sind und man sollte

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