Für Obus und Albus der Salzburg AG

Sonderfahrplan

Für Obus und Albus der Salzburg AG

Die Salzburg AG sichert gemeinsam mit der Salzburg Netz GmbH die Versorgung des Bundeslandes mit Strom, Wasser, Wärme, Internet und ÖPNV. Bereits am 18. März passte das Unternehmen die Fahrpläne für Obus, Salzburger Lokalbahn und Pinzgauer Lokalbahn an die aktuelle Lage an. Nicht zuletzt um den ÖPNV auch aufrecht erhalten zu können, ändert die Salzburg AG nun den Fahrplan des ÖPNV in der Stadt Salzburg noch einmal. Die Salzburger Lokalbahn und die Pinzgauer Lokalbahn verkehren nach wie vor unverändert nach dem ‚Sonntag‘- bzw. ‚Samstagfahrplan‘.

An oberste Stelle steht für die Salzburg AG die Versorgungssicherheit garantieren zu können. Deshalb wurden die Teams geteilt und möglichst viele Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus. Auch im öffentlichen Personennahverkehr muss verhindert werden, dass sich Mitarbeiter mit dem Coronavirus infizieren. Nur so kann der ÖPNV weiterhin sichergestellt werden. Andererseits wirken sich auch die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Coronavirus massiv auf den öffentlichen Personennahverkehr aus. Durch den gestoppten Schulbetrieb, Home-Office-Regelungen und die zahlreichen geschlossenen Betriebe fahren immer weniger Salzburgerinnen und Salzburger mit Bus und Bahn. Die Salzburg AG verzeichnet aktuell einen Fahrgastrückgang von 70 bis 90 Prozent. Daher fahren alle Obuslinien ab Montag, den 30. März nach ‚Sonderfahrplan‘. „Trotz des neuerlich zu erwartenden Rückganges an Fahrgästen ist es uns wichtig, dass insbesondere alle Krankenhäuser, Lebensmittelgeschäfte und der stark frequentierte Bereich zwischen Bahnhof und Alpenstraße auch weiterhin regelmäßig und verlässlich bedient werden“, sagt Vorstandssprecher Leonhard Schitter und setzt fort, „Wir müssen zwar das Angebot im Sinne unserer Mitarbeiter und der nachhaltigen Versorgungssicherheit weiter anpassen, garantieren aber einen kontinuierlichen Obus-Verkehr von 5 Uhr in der Früh bis 23 Uhr.

‚Sonderfahrplan‘ für Salzburg AG Obus und Albus
Die Linien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 verkehren ab 30. März zwischen ca. 5.00 Uhr und 23.00 Uhr nach ‚Sonderfahrplan‘. Alle Haltestellen der genannten Linien werden somit im 30-Minuten-Takt angefahren. Bedingt durch die Schließung der Schulen entfallen die Linien 12 und 14, da diese als ‚Schülerlinien‘ hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Für alle Busse der Linien 21, 22, 23, 24 und 27 gilt ab 30. März der ‚Sonntagfahrplan‘, womit auch diese Linien im 30-Minuten-Intervall fahren. Auch die Autobuslinien 25 und 28 werden mit ‚Sonderfahrplan‘ geführt, was auch hier einen 30-Minuten-Takt bedeutet. Die Linie 34 verkehrt weiterhin nach ‚Werktagsfahrplan‘. Der ‚Gaisbergbus‘ mit Linie 151 wird als „Freizeitlinie“ eingestellt.

Salzburger Lokalbahn und Pinzgauer Lokalbahn bleiben auf Schiene
Die Salzburger Lokalbahn verkehrt unverändert mit ‚Sonntagfahrplan‘. Auf der gesamten Strecke der S1 bis Lamprechtshausen ist somit von Montag bis Sonntag ein tagesdurchgängiger 30-Minuten-Takt gegeben. Für die Strecke S11 zwischen Bürmoos und Ostermiething ergibt sich ebenso ein 60-Minuten-Intervall wie für die die Pinzgauer Lokalbahn zwischen Zell am See und Krimml.

Mit Qando pünktlich ankommen
Alle geänderten Fahrpläne sind ab 30. März online verfügbar, wobei mit der kostenlosen App Qando-Salzburg die Fahrplanauskunft in Echtzeit für alle Verkehrsmittel der Salzburg AG zur Verfügung steht. Einerseits ist über „Monitor“ die Abfahrtszeit an jeder Haltestelle ersichtlich, andererseits kann über „Route“ Start und Zielpunkt eingegeben werden, womit die optimale Abfahrtszeit und etwaige Umsteigepunkte automaisch ermittelt werden.

Aktuelle Sicherheitsmaßnahmen sind weiterhin in Kraft
Um das Infektionsrisiko für das Fahrpersonal und alle Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Salzburg AG zu senken, bleiben die Fahrertüren aller Obusse weiterhin geschlossen. In Abstimmung mit dem Salzburger Verkehrsverbund wird der Ticketverkauf in den Obussen und in der Lokalbahn sowie in der Pinzgauer Lokalbahn nicht mehr angeboten. Um alle Fahrgäste sicher und vor allem gesund an ihr Ziel zu bringen, führt die Salzburg AG nach wie vor eine verstärkte Innenraumreinigung und Desinfektion aller Verkehrsmittel durch. Das Reinigungspersonal der Lokalbahn wurde verdoppelt und Fremdfirmen unterstützen bei der Desinfektion. Außerdem wurden die Einsatzteams getrennt, um Ansteckungen zu reduzieren und die Ausfallsicherheit zu erhöhen.

Verkehrsmitarbeiter für Salzburg im Einsatz
Die Verkehrsmitarbeiter der Salzburg AG sind auch in dieser Ausnahmesituation für Salzburg und den öffentlichen Personennahverkehr im Einsatz. Über 500 Schlüsselpersonen garantieren den sicheren Betrieb von Obus, Salzburger Lokalbahn und Pinzgauer Lokalbahn. Davon sorgen aktuell jeden Tag 134 Obusfahrer dafür, dass die Salzburgerinnen und Salzburger sicher von A nach B gelangen. 10 Lokführer und 8 Zugbegleiter der Salzburger Lokalbahn sorgen für die Verbindung des nördlichen Flachgau und des Oberen Innviertels mit der Stadt Salzburg und bringen die Berufstätigen sicher an ihr Ziel. Weitere 5 Lokführer kümmern sich im Pinzgau um die Aufrechterhaltung des öffentlichen Personennahverkehrs. Im Hintergrund sind noch Zugleiter, Werkstattpersonal, Fahrzeugreiniger und Mitarbeiter zur Instandhaltung der Infrastruktur im Einsatz. „In Zeiten wie diesen kann man sich nicht oft genug für den unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrsbereich bedanken“, sagt Vorstandssprecher Leonhard Schitter und fügt hinzu, „Es ist alleine ihr Verdienst, dass der Betrieb von Obus und Bahn auch jetzt lückenlos funktioniert.

 

Quelle: Salzburg AG

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