Kopie von Flüchtlinge

Neuer Not-Stützpunkt

Flüchtlingskrise geht weiter

Die Nacht am Salzburger Hauptbahnhof verlief ruhig etwa 400 Flüchtlinge haben vorort geschalfen.

Die ungarische Grenzschließung führt dazu, dass nun erste Flüchtlinge auf der Balkan-Route nach Kroatien ausweichen. Kroatien und auch Slowenien wollen ankommende Flüchtlinge in Richtung Österreich und Deutschland weiterreisen lassen. Vorerst sind die Kontrollen an der österreich-ungarischen Grenze ruhig verlaufen. Es sind weder Flüchtlinge angekommen, noch sind Schlepper aufgegriffen worden.

Weiters sei es auch möglich, dass Österreich die Grenzkontrollen auf die Steiermark und Kärnten ausweiten lässt.

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Flüchtlingskrise geht weiter

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    Lage am Grenzübergang zu Freilassing

    Die Situation an der Saalachbrücke am Grenzübergang Freilassing hat sich beruhigt. Die Nacht haben 150  Flüchtlinge im Notquartier beim ehemaligen Zollamtsgebäude verbracht. Diese sind nun bereits nach Deutschland gebracht worden.

    Die deutsche Bundespolizei hat an der deutsch-österreichischen Grenze gestern rund 3.700 Flüchtlinge gestoppt. Das waren rund 1.000 weniger als am Mittwoch. Zudem wurden acht Schlepper festgenommen. Auch der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich gestern in Freilassing ein Bild der Lage gemacht, allerdings wegen des Zeitdrucks nur am Bahnhof und nicht am Grenzübergang.

    Lage am Salzburger Bahnhof

    Auch die Nacht am Salzburger Hauptbahnhof ist ruhig verlaufen. Etwa 400 Flüchtlinge haben die Nacht in der Bahnhofsgarage verbracht.

    Neuer Not-Stützpunkt

    Der Bahnhof soll nun auch durch die frühere Autobahnmeisterei in Liefering entlastet werden. Auf dem Gelände der früheren Automeisterei wurden nun nämlich bis zu 600 Flüchtlingsplätze eingerichtet. Laut Landeshauptmann Wilfried Haslauer soll es vordringlich nur darum gehen, den Hauptbahnhof zu entlasten.

    Verkehrssituation

    Aufgrund der Grenzkontrollen kommt es Richtung Deutschland immer noch zu kilometerlangen Staus und somit lange Wartezeiten.