Flüchtlingskatastrophe spitzt sich weiter zu

Grenzkontrollen und Fähren

Flüchtlingskatastrophe spitzt sich weiter zu

In Salzburg wurden im vergangen Halbjahr um die 1000 Flüchtlinge aufgegriffen bei unseren deutschen Nachbarn noch wesentlich mehr.

Tausende pro Tag

Nach Angaben der deutschen Polizei sollen alleine pro Tag tausende Flüchtlinge nach Deutschland einreisen. Mit der Anzahl an unerlaubt Einreisenden stieg auch die Menge an Festnahmen von mutmaßlichen Schleppern. Von ihnen wurden in den letzten sechs Monaten gut 1.400 festgenommen. Doppelt so viele wie noch im Vorjahr.

Den Bayern reicht es

So wie es aussieht scheinen dem bayrischen Innenministerium die Lösungsansätze auszugehen. Minister Joachim Hermann (CSU) droht nun auch Österreich mit stärkeren Kontrollen rund um die Grenzen. Der Grund ist klar, viele Asylsuchende findet ihren Weg nach Bayern über Salzburg. Auch von Seiten der Polizeigewerkschaft macht sich mittlerweile Unmut breit. Rainer Wendt, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, fordert sogar stationäre Grenzkontrollen sollten Nachbarstaaten weiterhin Flüchtlinge durchreisen lassen

Fähre als Registrierungsstelle

Auf der griechischen Insel Kos halten sich derzeit über 70.000 Flüchtlinge auf, auf der Insel gibt es jedoch kein Aufnahmezentrum. Um der Situation zumindest bedingt Herr zu werden werden seit Sonntag nun auch Flüchltinge auf einer Fähre registriert die am Hafen angelegt hat.

Angespannte Situation

Ob sich die Lage auf der Insel auf diese Art entspannt ist unwahrscheinlich. Auf der einen Seite spitz sich die Situation unter den Flüchtlingen zu – wer darf an Bord und dort Quartier beziehen und wer nicht. Auf der andern Seite berichten Flüchtlinge von Maskierten, die gezielte die vor den Küsten treibenden Schlauchboote angreifen und versenken.

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