Flüchtlingsdebatte: Haslauer warnt vor nationaler Krise

Die Lage spitzt sich weiter zu

Flüchtlingsdebatte: Haslauer warnt vor nationaler Krise

Heute früh hat er im Exklusivinterview bei Kathi und Christian am Morgen im Punkto Flüchtlings-Ströme von einer nationalen Krise gesprochen, die gelöst werden muss.

Es fehlt die Perspektive

Laut Haslauer war der gestrige Gipfel wenig konstruktiv, da die wesentlichen Dinge nicht angesprochen wurden. Es fehlten grundsätzliche Antworten auf Fragen wie Lange die Flüchtlinge bleiben, wie viele Österreich überhaupt aufnehmen kann, etc.. Der Landeshauptmann spricht schlicht von einer Perspektivenlosigkeit vor der die Bevölkerung steht wenn solche Fragen nicht beantwortet werden. Quoten könne man mit gemeinsamer Anstrengung erfüllen wichtig ist aber wie es weitergeht. Der Vorschlag des Bundeskanzlers ging beim gestrigen Gipfel weiter in Richtung einer Quotenregelung für die Bezirke. Der Vorschlag ist jedoch an den Bundesländern gescheitert.  

Quote ohne Ende

Unterdessen sprach Innenministerin Mikl-Leitner heute von weiteren 6.500 Plätzen die gefunden werden müssen. Für Salzburg bedeutet das weitere 400 Flüchtlinge. Wo Platz ist, weiß jedoch keiner. In Thalgau sollen z.B. nur mehr 50 neue Plätze geschaffen werden, eigentlich wären 150 vorgesehen gewesen. 

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