Flachgau Supergau

Zeitgenössische Kunst

Flachgau wird zum Supergau

Vom 14. bis 23. Mai wird der Flachgau zum Supergau für zeitgenössische Kunst und findet seine Räume – coronakonform im Freien.

Wald- und Wiesenlandschaft, Seenlandschaft, Häuserlandschaft, Asphalt- und Betonlandschaft werden während des 10-tägigen Festivals zur Bühne. Der Flachgau wird temporär zum künstlerischen Aktionsraum für Installationen, Performances, Wanderungen, Konzerte, Diskussionen, Seebäder, Fahrradwerkstätten und Filmvorführungen.
Im Mai trifft das Publikum im Supergau auf die Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Alle setzen sich mit der Frage auseinander, ob ländliche Regionen außergewöhnliche Orte zeitgenössischer Kunst sein können. Hier im Supergau arbeiten Gemeinden, BewohnerInnen und KünstlerInnen zusammen und schaffen Räume, in denen alle BetrachterInnen und niemand ExpertIn sein muss.

Supergau Landkarte – Zur Orientierung


Eine neue Landschaft braucht nicht nur neue Ansichtskarten, sondern auch eine neue Landkarte. Die neue Supergau-Landkarte hilft bei der Orientierung. Darauf findet sich viel Wissenswertes über das Festival, die künstlerischen Arbeiten und programmatisches.
Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn freut sich schon auf das neue Festival, das auf Initiative des Landes umgesetzt wird und aufgrund seines Outdoor-Konzepts derzeit stattfinden kann. „Das Festival Supergau ist gerade jetzt ein Lichtblick für kulturinteressierte Menschen und für alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler. Der Flachgau wird über die Festival-Tage zu einem Kunstschauplatz, zu einem Ort der Offenheit und des Perspektivenwechsels, zum Diskussionsforum, zum Ausflugsziel und zur Inspirationsquelle. Wir wünschen uns natürlich, dass das Festival zahlreiche Impulse setzt und lange nachwirkt.“

Partygäste im Supergau


Gäste von überall haben sich angekündigt, sie schauen vorbei und spielen mit. TänzerInnen, ein Koch, eine Jodlerin, Tubisten, SängerInnen und SoundforscherInnen, FotografInnen, Radiomacher, ein Filmer und Trompeter aus New York, StadtplanerInnen aus Berlin und Neapel, KomponistInnen, AutorInnen und Bergführer sind mit dabei, wenn es darum geht, in Zeiten wie diesen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und gemeinsam Neues zu schaffen.
Mit dabei: Kerosin 95 | Felix Schellhorn | Lissie Rettenwander | Carl Ludwig Hübsch | Volker Goetze | Almut Kühne | CieLaroque | Katrin Froschauer und Valentin Backhaus | Bernhard Müller | Christopher Dell | | Jana Imert | Blechbarrage | Trachtenmusikkapelle Hof | Fabian Schober | David Maier | Sebi Tramontana u.a.

„Das Festival Supergau steht für zehn Tage zeitgenössische Kunst abseits der Landeshauptstadt. Das anvisierte Ziel ist, dass Kulturinteressierte das Land als Raum für zeitgenössische Kunst und Kultur entdecken. Mit dem neuen Festival Supergau gelingt uns die Umsetzung einer zentralen Maßnahme des Kulturentwicklungsplans und kommen dem Wunsch der Salzburger Kulturszene nach, ein zeitgenössisches, partizipatives und spartenübergreifendes Festival im ländlichen Raum zu ermöglichen. Den Anfang macht der Flachgau. Danach geht es alle zwei Jahre jeweils in einem anderen Bezirk weiter. Dafür stellt das Land Salzburg jeweils 480.000 Euro zur Verfügung,“ so Landeshauptmann Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Quelle: Hinterand. Büro für Kommunikation