Fischotterbaby in Not gerettet

"Lotti"

Fischotterbaby in Not gerettet

„Lotti“ wurde spätabends in Bergheim bei Salzburg von einer aufmerksamen Dame entdeckt.

Frau B. wollte gerade am angrenzenden Tennisplatz vorbeigehen, als sie „verzweifelte Schreie hörte, die ich aber nicht zuordnen konnte“ so die Bergheimerin. Frau B. wagte einen genaueren Blick und erkannte mitten am Court ein kleines einsames Fischotterbaby. Die Finderin wartete ein wenig Zeit ab, um zu sehen, ob das Muttertier kommen würde. Doch die verzweifelten Hilferufe des Jungtieres blieben zwecklos. Die Mutter kam nicht.

Frau B. entschied sich, die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins zu rufen und um Hilfe zu bitten. Das junge Fischotterbaby wurde auf den Assisi-Hof des Österreichischen Tierschutzvereins gebracht. „Wir kontrollierten nochmals den Fundort, um das Muttertier zu finden, jedoch blieb auch diese Sucher erfolglos“ so Ulrike W., Hofleiterin und Tierpflegerin des Österreichischen Tierschutzvereins. Das ca. 3 Wochen junge Fischottermädchen war bei der Übernahme bereits sichtlich dehydriert und sehr ausgehungert. „Wir gehen davon aus, dass Lotti schon länger ohne Muttertier umhergeirrt ist“ so das Team des Österreichischen Tierschutzvereins.

Lotti befindet sich nun in der Obhut der Tierpfleger des Österreichischen Tierschutzvereins, wo man sich durchgehend um das Jungtier kümmert. Sobald sich Lottis Zustand stabilisiert hat und sie von der Milch entwöhnt ist, kann auch Lotti, Schritt für Schritt auf ihre Auswilderung vorbereitet werden.

 

Quelle: Österreichischer Tierschutzverein