Feuerwehrmann erlitt Verletzungen

Stromunfall in Golling

Feuerwehrmann erlitt Verletzungen

Wie der APA am Freitagnachmittag bestätigt wurde, ist der Feuerwehrmann nach dem schweren Stromunfall in Golling im Salzburger Tennengau seinen Verletzungen erlegen. Die Wiederbelebungsmaßnahmen der Notärzte blieben leider erfolglos. Beim Verunglückten soll es sich Medienberichten zufolge um einen 45-jährigen Mann handeln.
 
An der Kindersicherheitsolympiade - der sogenannten "Saftey Tour" des Zivilschutzverbandes - hatten Volksschüler der dritten und vierten Schulstufe teilgenommen. Sie sollten lernen, wie man sich richtig in Notsituationen verhält.
 

Korb eines Feuerwehrautos geriet bei Kinderolympiade in Stromleitung

Bei einer Sicherheitsolympiade für Kinder am Sportplatz von Golling (Tennengau) ist am Freitag kurz vor Mittag der Teleskoparm eines Feuerwehrautos in eine Stromleitung geraten. Bei der Vorführung befanden sich neben dem Feuerwehrmann, der die Steighilfe bediente, auch vier Kinder im Korb. Der Mann dürfte dabei einen schweren Stromschlag erlitten haben und wurde bewusstlos.
 
Nach dem Techniker der Salzburg AG den Strom an der 110-kV-Leitung abgedreht hatten, konnten der Feuerwehrmann und die Kinder mit einer Drehleiter aus dem Korb gerettet werden. "Der Feuerwehrmann wird noch vom Notarztteam eines Rettungshubschraubers versorgt", sagte Einsatzleiter Peter Steiner vom Roten Kreuz Salzburg in einer ersten Stellungnahme zur APA. Dieser Feuerwehrmann ist leider mittlerweile seinen Verletzungen erlegen. 
 
"Die Kinder sind von einem praktischen Arzt angeschaut worden und sind augenscheinlich nicht verletzt worden. Sie wurden aber zur Kontrolle in das Landeskrankenhaus nach Salzburg gebracht", sagte Steiner. Zudem wurde ein Kriseninterventionsteam alarmiert.
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