Festnahmen nach Schlepper-Drama

Mutmaßliche Täter gefasst

Festnahmen nach Schlepper-Drama

Die großangelegte Fahndung hat zu drei Festnahmen in Ungarn geführt. Trotz der Festnahmen in Ungarn geht man weiterhin davon aus, das die Drahtzieher der Schleppermafia in Rumänien sitzen. 

Ausserdem wurden neue Details zum Hergang des Flüchtlingsdrama bekanntgegeben. Es handelt sich um 59 Männer, 8 Frauen und vier Kinder – sie stammen mutmaßlich aus Kriegsgebieten. Ein syrisches Dokument wurde zumindest gefunden.

Todesursache unklar

Ob die Flüchtlinge wirklich erstickt sind, ist nach wie vor unklar, sagt Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil. Außerdem wurden am LKW Beschädigungen festgestellt. Es ist unklar, ob diese daher stammen, dass die Flüchtlinge sich verzweifelt befreien wollten. Möglich sei auch, dass die Spuren von einem Verkehrsunfall stammen, so die Ermittler. Klar ist: Der LKW ist 24 Stunden vor der Auffindung schon abgestellt worden.

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