Felix Baumgartner meldet sich zu Wort

Salzburger Polizei „zum Schämen“

Felix Baumgartner meldet sich zu Wort

Nach den schweren Krawallen in Salzburg rechnet Felix Baumgartner gnadenlos mit Österreich ab.

In der Nacht auf Sonntag kam es in Salzburg zu schweren Krawallen. Jugendliche Rowdys hielten rund 50 Polizisten in Schach und lieferten den Beamten eine Straßenschlacht. Helme, Schutzschilde, Schlagstöcke. Das aufgebrachte Partyvolk stand einer 50-Mann-Armada gegenüber, verstärkt durch das Sondereinsatzkommando Cobra. Blaulichtkegel der Polizeifahrzeuge dominierten den Nachthimmel.
 
Video zum Thema: Polizei-Großeinsatz am Rudolfskai
 

"Ein Versager, wie er im Buche steht"

Die Ereignisse in Salzburg empören nun auch Felix Baumgartner. Auf Facebook rechnet der Extremsportler gnadenlos mit der Salzburger Polizei und dem österreichischen „Hippie-Staat“ ab. „Der Österreichische Staat- Ein Versager wie er im Buche steht“, beginnt Baumgartner sein Wut-Posting. Während man den Rauchern „brutal den Kampf“ ansagt, zeigt der Vorfall in Salzburg „wieder einmal deutlich wie machtlos und gleichzeitig schizophren der Österreichische Staat geworden“. 
 
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Der Extremsportler übt dabei massiv Kritik am Polizei-Einsatz in Salzburg: „Wenn dieser dilettantische und erbärmliche Polizei- Einsatz, Österreichs Antwort auf randalierende Jugendbanden ist, dann hat der österreichische Rechtsstaat auf allen Ebenen versagt. Er kann oder will seine Bevölkerung nicht mehr schützen.“ Die Beamten hätten erst nach Stunden und mit einem Großaufgebot von 50 Polizisten die Situation beruhigen können. 
 
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"Zum Schämen"

Während  ÖVP-Chef Kurz Sondierungsgespräche mit den Grünen führt und das Klima retten will, „verkommt Österreich immer mehr zu einem Hippie-Staat“, so Baumgartner weiter. „Wir erleben die Kapitulation eines Rechtsstaates, der sich in Belanglosigkeit vertieft und seine Kernaufgaben nicht mehr bewältigen kann.“ 
 
 
All-Felix findet das Ganze jedenfalls „zum Schämen“. 
 
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Dieser Sprung machte Felix Baumgartner weltberühmt