FC Red Bull Salzburg kann Meister werden

Nach dem WAC ist vor dem WAC

FC Red Bull Salzburg kann Meister werden

Das zweite Aufeinandertreffen des FC Red Bull Salzburg mit dem RZ Pellets WAC findet nur vier Tage nach dem letzten Duell um 14:30 Uhr in der Lavanttal-Arena statt. Holt der FC Red Bull Salzburg am Sonntag beim WAC nicht weniger Punkte als der LASK im Spiel gegen Sturm Graz, wären die Salzburger zum sechsten Mal in Serie Meister in der Tipico Bundesliga.

Salzburger seit 16 Bundesliga-Spielen gegen WAC ungeschlagen

Nur 28 Spiele für die Fixierung des Meistertitels benötigten bisher nur die Roten Bullen 13/14 (10er-Liga/36 Runden) und der FK Austria Wien 84/85 (16er-Liga/30 Runden).

Die Salzburger sind gegen den RZ Pellets WAC seit 16 Bundesliga-Spielen ungeschlagen.

Der FC Red Bull Salzburg lag in dieser Saison der Tipico Bundesliga vier Mal mit 0:1 in Rückstand und gewann drei dieser vier Spiele, zuletzt im Mittwochmatch gegen die Wolfsberger. Ulmer, Schlager, Dabbur & Co. erzielten in dieser Saison der Tipico Bundesliga bereits zwölf Treffer in der Nachspielzeit. Munas Dabbur, dem vor zwei Tagen ein Tor und ein Assist gelangen, liegt nicht nur in der Torjägerwertung an der Spitze, sondern nunmehr auch in der Scorerwertung gemeinsam mit Michael Liendl auf Platz 1 (jeweils 21 Punkte).

Die Roten Bullen sind nach dem Spiel beim WAC nur drei Tage später erneut in Kärnten – beim Cup-Finale in Klagenfurt – im Einsatz.

Pongracic und van der Werff fallen aus

Jasper van der Werff ist verletzungsbedingt nicht im Einsatz. Marin Pongracic fehlt aufgrund einer Oberschenkelverletzung.

Unangenehmes Spiel für FC Red Bull Salzburg

Für Trainer Marco Rose hat das „Rückspiel einen ganz eigenen Charakter: „Spiele beim WAC sind immer unangenehm, aber wir fahren dennoch gern hin. Dabei geht es für uns aber vorrangig um ein klares Ziel, und das sind drei Punkte. Aber natürlich würden wir gern auch die Meisterschaft schon am Sonntag zu Ende bringen.“

Ganz ausblenden können die Bullen also nicht, dass sie sich heute schon den Meistertitel holen könnten:„Wir haben dieses Thema im Hinterkopf, weil es einfach Fakt ist. Aber sonst hilft uns das beim Spiel wenig. Wir wissen, dass der WAC ein schwieriger Gegner ist, das haben wir schon im Heimspiel gesehen. Beim Spiel in Wolfsberg wird es sicher wieder so sein, und wir müssen ein paar Dinge besser machen als zuletzt, obwohl wir eine sehr gute Anfangs- und eine sehr gute Schlussphase hatten“, so Rose.

Laut Jerome Onguene darf man den WAC nicht unterschätzen: „Wir haben erst vor Kurzem gegen sie gespielt und wir wissen, dass sie ein harter Gegner sind. Sie spielen ähnlich wie wir und arbeiten viel mit Pressing. Für uns geht es darum, das Match bestmöglich über die Bühne zu bringen, darauf konzentrieren wir uns. Was darüber hinaus noch möglich ist, ist für mich vor diesem Spiel kein Thema.“

Onguene ist kopfballstark und somit auch in diesem Spiel für den Gegner torgefährlich: „Fünf meiner sechs Tore für den FC Red Bull Salzburg habe ich per Kopf und nach Standardsituationen gemacht. Das übe ich natürlich mit meinen Mannschaftskollegen sehr oft im Training. Vor allem bei engen Spielen ist es dann wichtig, Tore aus Standards zu machen, wie es auch im letzten Spiel gegen den WAC gelungen ist.“

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