Fast in ganz Salzburg Eventverbot

Verschärfte Corona-Maßnahmen

Fast in ganz Salzburg Eventverbot

Das Bundesland Salzburg ist am Donnerstag von der Ampel-Kommission des Bundes fast zur Gänze auf "Rot" gestellt worden. Das hat nun weitere Verschärfungen der Maßnahmen zur Folge. In den Bezirken Salzburg-Umgebung (Flachgau), Hallein (Tennengau), St. Johann (Pongau) und Zell am See (Pinzgau) gilt ab Samstag, 0.00 Uhr, ein komplettes Veranstaltungsverbot. Bisher war davon nur der Tennengau betroffen - jener Bezirk mit der relativ höchsten Zahl an Neuinfektionen in Österreich.

Betroffen vom Verbot sind auch bereits bewilligte Veranstaltungen. Ausnahmen gibt es nur für Sportveranstaltungen im Spitzensport, wenn sie im Rahmen eines bundesweiten oder internationalen Wettbewerbs (oder der Vorbereitung darauf) stattfinden. Im Freien können hier - bei zugewiesenem Sitzplatz - bis zu 1.500 Personen zusehen, in geschlossenen Räumen sind keine Zuschauer erlaubt. Darüber hinaus gelten im ganzen Land weiter die schon in der Vorwoche eingeführten Beschränkungen - etwa die Sperrstunde 22.00 Uhr in der Gastronomie samt Registrierungspflicht oder das Verbot von privaten Festen und Partys außerhalb des eigenen Wohnraums.

"Für mich steht im Vordergrund, einen Fleckerlteppich an Maßnahmen zu vermeiden. In Bezirken mit der gleichen Ampelfarbe gelten auch die gleichen Maßnahmen", betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am Freitag. Die neuen Maßnahmen sind vorerst bis 15. November beschränkt.

Für die Stadt Salzburg und den Lungau, die gestern von gelb auf orange gesprungen sind, ändert sich im Wesentlichen nichts. Das Land empfiehlt aber, so viel Homeoffice wie möglich zu erlauben. Keine Auswirkungen hatten die jüngsten "Rot-Schaltungen" auf die Schulen. Die Bildungsampel wird heute aufgrund der anstehenden Herbstferien kommende Woche nicht neu geschaltet.

"Von den Herbstferien kommende Woche erwarte ich mir persönlich eine Entspannung, die sich dann zeitverzögert zeigen wird", erklärte Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz. Das funktioniere freilich nur, wenn sich Lehrer, Schüler und das Personal an den Schulen an die Regeln halten, um möglichst eine Ansteckung zu vermeiden und sie erst gar nicht in die Schule zu bringen.

Auch für Amateurfußball, also für das Fußball-Unterhaus bedeutet das vorerst einen kompletten Stillstand.

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