Experten warnen vor heftiger Grippe

Neuer Virus aus Australien

Experten warnen vor heftiger Grippe

Momentan wüten die Erreger noch in ­Australien, wo es derzeit kalt ist. Die starke Grippewelle auf der südlichen Halbkugel ist laut Experten kein gutes Zeichen für den Winter hierzulande. Demnach könnte die nächste Grippesaison heftiger ausfallen als jene im letzten Jahr. Eine Grippeschutzimpfung sei deshalb in diesem Herbst anzuraten. Vor allem ältere und chronisch kranke Personen sollten sich impfen lassen.

Zusätzlich schützen

1. Hände waschen
Ein regelmäßiges Einseifen und Abspülen der Hände ist jetzt die Gesundheitsvorsorge schlechthin. Wichtig: Seife verteilen, die Zwischenräume der Finger nicht vergessen, mit warmem Wasser gründlich spülen, abtrocknen.

2 Abstand halten
Menschenansammlungen vermeiden. Ist das nicht möglich, so versuchen Sie, zu kranken Mitmenschen Abstand zu halten und drehen Sie sich dezent zur Seite, wenn Ihr Nebenmann niest oder hustet. Zudem sollten Sie in solchen Situationen immer versuchen, durch die Nase zu atmen - deren Flimmerhärchen fangen etliche Viren ab.

3. Nase spülen
Wer abends seine Nase von Krankheitserregern befreit und die Nasenschleimhäute befeuchtet, hat gute Chancen, gesund zu bleiben. Für die Spülung braucht man eine Nasendusche (Drogerie), die mit lauwarmem Wasser und einer Salzmischung gefüllt wird.

4. Vitamin C & Zink schlucken
Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet, braucht eigentlich keine Nahrungsergänzungsmittel. In der Erkältungszeit kann aber ein Kombinationspräparat aus Vitamin C und Zink sinnvoll sein, um das Immunsystem zusätzlich zu stärken

5. Fußbäder nehmen
Regelmäßige Fußbäder können Infekte verhindern, weil sie dem Körper Wärme zuführen und die Durchblutung der oberen Atemwege anregen.

6. Gesundes trinken
Reichlich Wasser und andere (nicht zuckerhaltige) Getränke versorgen Haut und Schleimhäute mit Feuchtigkeit, so dass diese einen wirksamem Schutz gegen Viren und Bakterien bilden können. Besonders gut sind in der Erkältungszeit Tees mit Ingwer, Holunder oder Lindenblüten, die das Immunsystem stimulieren.

7. Häufig lüften

Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie anfälliger für Krankheitserreger. Deshalb sollten Sie in Ihrer Wohnung bzw. in Ihrem Büro regelmäßig stoßlüften und möglichst viel an der frischen Luft spazieren gehen.Beim Lüften darauf achten, dass Sie nicht im Zug sitzen - das könnte den Körper schwächen. Auch ein Luftbefeuchter kann bei trockener Raumluft Besserung verschaffen.

8. Wechselduschenmachen
Trainieren Sie Ihr Immunsystem gegen die Kälte - und zwar mit Wechselduschen. Nach der warmen Brause am Morgen das Wasser auf kalt stellen und - bei den Füßen angefangen - zuerst die Beine, dann Arme und Oberkörper abbrausen.

9. Viel schlafen
Wissenschaftler der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh haben erforscht, wie sehr Schlafmangel dem Immunsystem schaden kann: Wer weniger als sieben Stunden pro Nacht schläft, erkältet sich der Studie zufolge dreimal so schnell wie jemand mit mehr als acht Stunden Schlaf.

10. Stress bekämpfen
Entspannung ist das Allheilmittel schlechthin, denn: Stress raubt dem Körper sehr viel Kraft und schwächt so das Immunsystem. Fahren Sie deshalb gerade in der Erkältungs- und Grippezeit Ihr Arbeitspensum und andere Stressfaktoren so weit herunter wie möglich. Erlernen Sie zusätzlich Techniken, die Sie entspannen, zum Beispiel sanftes Yoga oder Autogenes Training.

11. Liebesspiele genießen
Unter Gesunden ist Sex der reinste Immun-Booster: Züricher Immunologen empfehlen ihn mindestens zweimal pro Woche - damit kann die Abwehrkraft um stolze 30 Prozent gesteigert werden. Grund: Unmittelbar nach dem Orgasmus erhöht sich der Spiegel der natürlichen Killerzellen im Blut um 150 Prozent. Sie erkennen virusinfizierte Zellen und zerstören diese. Und noch eine gute Nachricht: Obwohl beim Küssen Millionen von Bakterien ausgetauscht werden, kann man sich dabei anscheinend nicht anstecken. Das haben britische Forscher der Universität von Cardiff in Versuchen herausgefunden. Einen Nasenkuss sollten Sie Ihrem kränkelnden Partner allerdings nicht geben - über Nase und Augen "kriechen" die meisten Erreger in den Körper.

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