Evakuierung im Transitlager

Sicherheitsmaßnahmen wegen Sturm

Evakuierung im Transitlager

Der Sturm der gestern mit Spitzten von bis zu 80km/h über Salzburg zog, zwang die Helfer in der alten ASFINAG zu reagieren. Um Mitternacht mussten rund 400 Transitflüchtlinge kurzfristig aus den zwei großen Zelten evakuiert werden.

Keine Probleme

Trotz der Sprachbarriere scheint die Evakuierung gut verlaufen zu sein, Bezirkseinsatzleiter Michael Haybäck: „Unser Evakuierungsplan hat gut funktioniert, der Schutz der Menschen perfekt geklappt. Das Zusammenspiel von Dolmetschern, Bundesheer, Berufsfeuerwehr und Helfern der Initiative „Bauern helfen Bauern“ lief besonnen und ruhig ab und erfolgte in enger Absprache mit dem Einsatzstab der Landespolizeidirektion. Besonders hervorgetan haben sich die engagiert agierenden Grundwehrdiener. “

Schnell vorbei

Um drei Uhr früh konnten die Transitflüchtlinge schließlich in die Zelte zurückkehren. Nur ein kleines Unterstandszelt wurde zerstört. Die großen hielten den Sturmböen stand. Auch der Transfer nach Deutschland konnte während der Nacht weitestgehend aufrechterhalten werden. Noch um 1 Uhr früh fuhr ein Bus mit 50 Personen von der Asfinag ab über die Grenze.

Mittelmäßiger Andrang

Seit Februar-Beginn waren kaum Transitflüchtlinge ins Camp Asfinag nach Salzburg gekommen. Am Sonntag wurden 182 Personen verzeichnet. Montag waren es 550. Am Dienstag schließlich 692 Transitflüchtlinge.

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