Erste Bank Eishockey Liga beendet Saison

Erstmals kein Meister seit 1945

Erste Bank Eishockey Liga beendet Saison

Nach drei ausgetragenen Viertelfinalspielen reagiert die Liga noch gestern Nachmittag auf die Verordnungen der Regierung. Indoor-Veranstaltungen sind nur noch vor leeren Rängen erlaubt, eine solche Umsetzung ist aber für die Erste Bank Eishockey Liga keine Option: „Eine Fortsetzung der Meisterschaft vor leeren Rängen wäre für uns keine Option gewesen, da unser Sport von Emotionen und der sensationellen Stimmung in den Arenen lebt. Wir bedanken uns bei allen Fans, Partnern, Offiziellen und Klubs für die Treue, die sensationelle Unterstützung und den starken Zusammenhalt in diesen schwierigen Zeiten,“ so Christian Feichtinger, Geschäftsführer der Erste Bank Eishockey Liga. Feichtinger betont auch: „Der 10. März 2020 ist ein trauriger Tag für Klubs, Spieler, Spieloffizielle und vor allem die zahlreichen Fans unserer Erste Bank Eishockey Liga. Alle Stakeholder haben seit Monaten intensiv auf den Saisonhöhepunkt hingearbeitet, den wir nun nicht erleben können. Wir erleben allerdings gerade eine Ausnahmesituation, von der zahlreiche Bereiche unseres Lebens betroffen sind. Auch wenn die Entscheidung wehtut, sehen wir es als unsere Pflicht einen Beitrag zu leisten, um schnellstmöglich zur Normalität zurückehren zu können. Die Entscheidung die Meisterschaft abzubrechen wurde gemeinschaftlich von Liga-Präsidium und den Vereinsverantwortlichen getroffen.“

Aufgrund des frühzeitigen Abbruchs gibt es in dieser Spielzeit erstmals seit 1945 keinen Meister der Erste Bank Eishockey Liga. Der EC Red Bull Salzburg, der HCB Südtirol Alperia und die spusu Vienna Capitals haben sich für die Champions Hockey League qualifiziert.

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