03. Oktober 2013 15:10
Wenig Änderung
Endgültiges Ergebnis der Nationalratswahl 2013 steht fest
Die in fremden Wahlkreisen abgegebenen Wahlkarten brachten nur geringfügigen Veränderungen bei Stimmanteilen.
Endgültiges Ergebnis der Nationalratswahl 2013 steht fest
© FMT Pictures

Von den 1.153 Wahlkarten, die zur Nationalratswahl 2013 in einem anderen als dem eigenen Regionalwahlkreis abgegeben wurden, entfielen 335 Stimmen (29,7 Prozent) auf die GRÜNE(n), 264 (23,4 Prozent) auf die ÖVP, 143 (12,7 Prozent) auf die SPÖ, 132 (11,7 Prozent) auf die FPÖ, 131 (11,6 Prozent) auf die NEOS, 51 (4,5 Prozent) auf die Liste FRANK (Team Stronach), 43 (3,8 Prozent) auf das BZÖ, 18 (1,6 Prozent) auf die KPÖ und 12 (1,1 Prozent) auf die PIRAT(en), 24 Stimmen waren ungültig.

Damit steht nun das endgültige Ergebnis der Nationalratswahl 2013, das jedoch noch von der Landeswahlbehörde beschlossen werden muss, fest, teilte Dr. Gernot Filipp für den Landesstatistischen Dienst heute, Donnerstag, 3. Oktober mit. Wahlberechtigt waren Personen. Insgesamt wurden 292.958 Stimmen abgegeben, was bei 393.276 Wahlberechtigten einer Wahlbeteiligung von 74,5 Prozent (2008: 78,6%) entspricht. 6.352 Stimmen oder 2,2 Prozent (2,5%) waren ungültig,

Durch die Berücksichtigung der bisher noch fehlenden Wahlkarten kam es nur zu geringfügigen Veränderungen bei den Stimmanteilen. Die ÖVP kommt demnach auf 76.460 Stimmen beziehungsweise 26,7 Prozent (- 2,4 Prozentpunkten gegenüber der Nationalratswahl 2008), die SPÖ hält bei 65.950 Stimmen beziehungsweise 23,0 Prozent (-0,8 PP), die FPÖ erhielt 60.876 Stimmen (21,2 Prozent, +3,6 Prozentpunkte), den GRÜNE(n) schenkten 42.389 Wählerinnen und Wähler (14,8 Prozent, +3,0 PP) das Vertrauen. Die Liste FRANK (Team Stronach) schaffte beim ersten Antreten 14.894 Stimmen beziehungsweise 5,2 Prozent, das ebenfalls erstmals kandidierende NEOS erreichte 13.103 Stimmen (4,6 Prozent), für das BZÖ entschieden sich 9.205 Wähler/innen (3,2 Prozent, -9,0 PP), die PIRAT(en) halten bei 1.912 Stimmen (0,7 Prozent) und die KPÖ kommt auf 1.817 Stimmen (0,6 Prozent, +0,1 Prozentpunkte).

Auf die Mandatsverteilung hatte die Auszählung der restlichen Wahlkartenstimmen keine Auswirkung.