10. November 2014 15:18
Mord in Saalfelden:
Emotionaler Lokalaugenschein
Nach dem Mord an der 20-jährigen Mirela B. in Saalfelden gab es heute die Tatortbegehung. Die Emotionen kochten dabei hoch.
Emotionaler Lokalaugenschein
© oe24

Die Ermittler kehrten an den Ort des Schreckens zurück, gemeinsam mit dem mutmaßlichen Täter. Der inzwischen 21-Jährige wird verdächtigt, seine 20-jährige Bekannte brutal mit zwei Messern ermordert zu haben. Wie berichtet gibt es sogar Kannibalismus-Verdacht. Kurz vor 11 Uhr ist der Bus der Justizanstalt mit dem Verdächtigen in Saalfelden angekommen. Das berichten die Salzburger Nachrichten online. Demnach waren mehr als 20 Polizisten vor Ort. Auch die Mutter des Mordopfers ist vor Ort. Es haben sich schreckliche Szenen abgespielt. Die völlig verzweifelte Mutter soll geschrien haben: „Er hat mir mein Kind genommen, warum wird er geschützt.“ Dabei hat sie geweint und wollte an der Polizei vorbei zu dem mutmaßlichen Täter. Auch der Vater des Opfers hat versucht die Absperrung zu durchbrechen. Ein Polizist soll seine Waffe gezückt haben, um den Mann damit in Schach zu halten. Rund 20 Minuten hat der Lokalaugenschein im Pinzgau gedauert.

Der 21-jährige Beschuldigte hatte die Tat nach seiner Festnahme ja gestanden, nannte aber kein Motiv. Bei der Tatrekonstruktion hat der Beschuldigte heute die Aussage verweigert, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Marcus Neher.