Eishockey-Cracks weiter in Topform

30. Runde

Eishockey-Cracks weiter in Topform

Der EC Red Bull Salzburg gewann das Heimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen KHL Medvescak Zagreb vor 2.104 Zuschauern mit 5:2 und zeigte dabei wieder eine starke Leistung. Die Salzburger führten von Beginn an und gerieten nie in Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben.

Die Red Bulls starteten mit viel Schwung in die Partie und belohnten sich nach einer druckvollen Anfangsphase in der vierten Minute mit der Führung. Brant Harris traf im Powerplay per Direktabnahme aus dem Slot. Danach hatten weiter die Salzburger mehr vom Spiel und arbeiteten v.a. defensiv trotz des neuerlichen Fehlens von Dominique Heinrich, Matthias Trattnig, Alexander Rauchenwald, Alexander Pallestrang, Daniel Jakubitzka und dem gesperrten Matt Generous sehr kontrolliert. In der 13. Minute war dann Julien Brouillette bei einem Rebound zur Stelle und erhöhte aufs 2:0. Salzburgs Goalie Bernhard Starkbaum hatte aber auch schon zu tun. In der elften Minute schoss Ivan Jankovic frei aus dem Slot. Kurz vor der ersten Pause sollte die Scheibe dann fast aus dem Nichts hinter Bernhard Starkbaum einschlagen, bei dem harten Schuss aus Halbdistanz unter die Querstange hatte er keine Sicht. Die Red Bulls führten nach 20 Minuten verdient mit 2:1, hätten aufgrund der Möglichkeiten auch öfter treffen können. 

Das machten sie gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Peter Mueller zog im Powerplay von der blauen Linie ab und traf mit einem Hammerschuss zur 3:1-Führung. Dann aber legten die Gäste zu und drückten die Salzburger phasenweise in die Defensivzone zurück. Bernhard Starkbaum war bei einigen gefährlichen Schüssen zur Stelle, hatte aber auch ein, zweimal Glück, als die Scheibe das Gehäuse knapp verfehlte.  Zum Ende hin öffneten die Red Bulls die Partie wieder, v.a. im Powerplay spielten sie fast unwiderstehlich, Ryan Duncan traf bei einem solchen in der 31. Minute die Stange.

Alles klar im Schlussdrittel

Und auch zu Beginn des dritten Abschnitts legten die Salzburger gleich nach, Mario Huber setzte in der 42. Minute in Unterzahl zu einem Soloritt an und ließ die Scheibe sehenswert per Rückhand am Goalie vorbei ins Tor. Aber es blieb jetzt ein Hin und Her, in dem auch die Kroaten weiter gefährlich blieben und in der 52. Minute just mit dem Ende eines Überzahlspiels noch einmal verkürzten, Marko Poyhonen traf von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei ins Tor. Kurz danach drehten wieder die Red Bulls auf und spielten die Gäste bei einem Powerplay geradezu schwindlig, mehrmals glaubte man den Puck schon im Netz. Das machte dann John Hughes in der 58. Minute, der völlig freigespielt zum 5:2-Endstand traf und damit den sechsten Erfolg der Red Bulls in Folge krönte. 

Salzburgs Head Coach Greg Poss war glücklich mit dem Sieg, fand aber auch kritische Worte: „Nach gutem Beginn haben wir Zagreb im zweiten Abschnitt etwas überheblich wieder ins Spiel kommen lassen und sind unter Bedrängnis geraten. Aber noch im selben Abschnitt haben wir uns wieder gefangen und stabil weitergespielt. Letztlich war es ein verdienter Sieg, aber wir wollen nicht zufrieden sein, denn am Freitag wartet mit Linz ein anderer Gegner.“ 

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