Lutschertests

PCR-Screening an Kindergärten

Ein Lutscher schafft Klarheit

Vierwöchiges PCR-Screening an Kindergärten läuft diese Woche an / Bericht über die ersten Erfahrungen im Landeskindergarten

Kinder können noch nicht gegen Corona geimpft werden, sind aber mögliche Überträger, ohne dass man es bemerkt. „Daher sorgen wir mit wöchentlichen PCR-Tests für mehr Klarheit zum Infektionsgeschehen. Die Tests sind kindgerecht und können schon ab dem ersten Geburtstag des Kindes durchgeführt werden“, erklärt Landesrätin Andrea Klambauer bei einem Probedurchgang im Landeskindergarten in der Salzburger Schanzlgasse.
Das vierwöchige Screening an allen Salzburger Kinderbetreuungseinrichtungen läuft diese Woche an. Bezirksweise werden an unterschiedlichen Wochentagen die Tests angeliefert, die von den Eltern mit nach Hause genommen werden können. Das Ergebnis kann 24 Stunden nach der Abgabe im Kindergarten über eine Website personalisiert abgerufen werden.

Testen ohne Stress

Die Landesbedienstete Brigitte Nindl, selber Mutter eines Kindergartenkinds, hat sich den Testablauf schon angesehen: „Ich musste da nicht lange überlegen und bin froh, dass es jetzt auch in Salzburg möglich ist. Wir finden den Lutschertest optimal, weil im Vergleich die Nasenstäbchen für die Kleinen unangenehm sind.“ Für ihre Tochter Ella eine Premiere, an einem Stäbchen mit Schwamm zu lutschen. „Das machen wir dann ganz gemütlich zuhause“, so die Vierjährige.

Hinweis für sichere Kinderbetreuung

Es ist eine logistische Herausforderung, alle 609 elementaren Bildungseinrichtungen, also Kindergärten und Kleinkindbetreuungen, im Land punktgenau zu beliefern, die Proben abzuholen und zeitnah auszuwerten. Die Thalgauer Firma Procomcure Biotech ist dafür eine Kooperation mit den Tauernkliniken eingegangen, die Elementarpädagoginnen und -pädagogen wurden bereits über den Testablauf aufgeklärt. „Mit den Tests können wir wesentlich besser erkennen, ob die Hygienemaßnahmen in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen ausreichen, um in den kommenden Monaten einen sicheren Betrieb zu gewährleisten“, so Landesrätin Andrea Klambauer.

Quelle: Land Salzburg