Ehefrau wie Sklavin gehalten

Prozess in Salzburg

Ehefrau wie Sklavin gehalten

Heute startet der Prozess gegen einen Salzburger mit pakistanischen Wurzeln - er soll seine Ehefrau von Juni 2009 an über drei Jahre misshandelt und wie eine Sklavin gehalten haben. Beim Prozess im Landesgericht Salzburg weist der Angeklagte jedoch jede Schuld von sich.

Schwere Verletzungen

Der Mann soll seine Frau wöchentlich geschlagen haben. Laut Staatsanwälting Barbara Fischer soll die 30-Jährige dadurch eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten haben, was mit einer schweren Verletzung vergleichbar ist. Durch einen Tritt in den Bauch soll seine Frau sogar eine Fehlgeburt erlitten haben.

Verteidigung sieht das anders

Die Verteidigung weist alle Anschuldigungen zurück. Die Anklage beruhe rein auf den Aussagen der Ehefrau und diese seien wiedersprüchlich und unglaubwürdig. Die Frau soll einen Wohnungsschlüssel besessen haben und hat sich, laut Rechtsanwalt, frei bewegen können.

Dem Salzburger drohen 15 Jahre Haft. Der Prozess soll ab heute fünf Tage dauern und die Verhandlungen sollen im August mit einem Urteil enden.

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