EC Red Bull Salzburg gewinnt in Linz

Sieg der Eishockey-Bullen nach Penaltyschiessen

EC Red Bull Salzburg gewinnt in Linz

Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen den EHC LIWEST Black Wings Linz mit 3:2 nach Penaltyschießen. Vor 4.700 Zuschauern und knapp 100 mitgereisten Salzburger Fans lieferten sich beide Teams ein sehenswertes Offensivspektakel, in dem die Red Bulls mit starker Defensivleistung am Ende knapp die Oberhand behielten.   

Wie zuletzt ohne die Rekonvaleszenten Lukas Schreier, Julian Klöckl und Alexander Rauchenwald traten die Red Bulls in Linz an – und legten einen Blitzstart hin. Nach nur elf Sekunden (!) traf Raphael Herburger nach Solo zur frühen Führung. Doch die Linzer hielten sofort dagegen und konnten schon in der vierten Minute ausgleichen, Brian Lebler traf aus kurzer Distanz ins Kreuzeck. Die Partie war somit endgültig eröffnet, in weiterer Folge boten beide Teams ein intensives Spiel mit hohem Tempo und wechselndem Momentum. Beide Torhüter, Jean-Philippe Lamoureux und der Linzer David Kickert, hatten etliche Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, wobei die Oberösterreicher vor der Pause etwas mehr Druck machten. Nach einem insgesamt ausgeglichenen und spannenden Drittel blieb es aber beim 1:1 zur ersten Pause. 

Auch gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts sorgten zunächst die Linzer für Verkehr vor Salzburgs Tor und beschäftigten die Abwehr der Red Bulls. Nach gut drei Minuten waren die Salzburger dann auch offensiv wieder voll da und lieferten den Linzern einen beherzten Fight. In der 27. Minute hatte Michael Schiechl die Möglichkeit nach Solo in Unterzahl, wurde aber noch entscheidend bedrängt. Wenig später hatten die Red Bulls zum zweiten Mal im Spiel Powerplay und diesmal schlug Thomas Raffl wieder zu. Der Salzburger Kapitän wurde im halbhohen Slot von Dominique Heinrich bedient und netzte per One-timer zur 2:1-Führung ein. Dem folgte ein Unterzahlspiel (36.), in dem die Linzer brandgefährlich waren, JP Lamoureux aber auf dem Posten war und einige starke Schüsse ‚runterpflückte‘. Zehn Sekunden vor der zweiten Drittelpause aber fuhren die Linzer in Unterzahl einen 2-auf-1-Konter, den Rick Schofield mit einem Schuss ins Kreuzeck abschloss und damit den neuerlichen Ausgleich der Oberösterreicher fixierte.  

Im Schlussabschnitt schienen beide Teams das Tempo noch einmal angezogen zu haben und drängten auf den Führungstreffer. In der 46. Minute kam Linz‘ Andreas Kristler am rechten Pfosten zweimal zum Abschluss, gleich darauf in der 47. Minute fuhr Thomas Raffl die letzten Meter allein auf David Kickert zu, konnte ihn aber nicht bezwingen. Linz probierte es immer wieder mit gefährlichen Distanzschüssen, JP Lamoureux war aber hellwach und ließ sich auch bei einem Unterzahlspiel (50.) mit Hilfe seiner Vorderleute, die sich in die Schüsse warfen, nicht überraschen. Die Black Wings drückten danach aber weiter, während die Salzburger nun nur vereinzelte Angriffe fahren konnten. Erst in der Schlussphase sorgten die Red Bulls kurz für einen offenen Schlagabtausch, mussten aber noch ein Unterzahlspiel überstehen, bevor es in die Verlängerung ging. 

Dort waren die Red Bulls wieder der aktivere Part mit mehr Gefahr vorm Tor, fanden aber nicht die entscheidende Lücke. Schließlich ging es ins Penaltyschießen, das die Salzburger mit Chad Kolarik als drittem Schützen für sich entschieden. Zuvor trafen schon Linz‘ Rick Schofield und Thomas Raffl. Die Red Bulls feiern damit einen hauchdünnen 3:2-Sieg in Linz und bleiben mit fünf Punkten vor den spusu Vienna Capitals an der Tabellenspitze. Das war das letzte Spiel vor der Länderspielpause, die Red Bulls setzen den Grunddurchgang der

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane sagte erleichtert: “Das war ein sehr enges Spiel. Linz ist eine großartige Mannschaft, die heute hart gegen uns gespielt hat. Es war ein Spiel mit hohem Tempo und vielen Zweikämpfen, beide Teams hatten sich ihre Möglichkeiten erarbeitet. Vor allem zum Ende hin haben wir uns mit starkem Penalty-Killing im Spiel gehalten, aber alle haben heute einen super Job gemacht.“  

Quelle: EC Red Bull Salzburg

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