E-Mobilität

Wegen Überbuchung Aktion gestoppt!

E-Fahrzeugförderung enorm gefragt

Die Aktion zur Förderung von Elektrofahrzeugen speziell für Salzburgs Unternehmen und Betreibe finden großen Zuspruch.

Die dafür vorgesehenen Mittel, sind deshalb bis zum Dreifachen überschritten worden.owohl die Salzburger Nachrichten als auch die Kronen Zeitung berichteten das die Förderungen statt der budgetierten drei Millionen Euro das Land nun bis zu 9,3 Millionen Euro kosten. Die Aktion wurde mittlerweile gestoppt. Der Ansturm war so hoch gewesen, weil das Land die Bundesunterstützung verdoppelt hatte.

Gemeinsam mit den Autoimporteuren fördert das Umwelt- bzw. Klimaschutzministerium derzeit neu gekaufte E-Fahrzeuge je nach Bauart und Fahrzeugklasse mit bis zu 10.500 Euro, den gleich Betrag schoss dabei jeweils auch noch einmal das Land Salzburg zu.
Für besonders starke Nachfrage hat dabei offenbar seit Februar die Förderung von E-Nutzfahrzeugen wie Kleinbusse oder Transporter gesorgt. Als bekannt wurde, dass der Topf nicht nur leer, sondern die zur Verfügung stehenden Mittel klar überzogen wurden, verhängte das Land mit 8. März einen Förderstopp. Nur bis dahin gestellte Anträge werden ausbezahlt.

Laut Umweltreferent LHStv. Heinrich Schellhorn (Grüne), lässt sich momentan noch nicht endgültig sagen, wie hoch der Finanzbedarf sei. Außerdem müsse man auch prüfen, ob all jene, die sich für eine Förderung angemeldet haben, auch tatsächlich die Voraussetzungen erfüllen. Geld gebe es erst, wenn nach dem Kauf auch der Zulassungsschein vorgelegt werden kann. Die zusätzlich benötigten Mittel will Schellhorn nun durch Umschichtungen im Ressortbudget auftreiben, außerdem könnten Gelder aus dem mittelfristigen Finanzplan vorgezogen werden.
Warum nicht früher die Förderbremse gezogen wurde, argumentierte Schellhorn damit, dass man erst auf Nachfrage erfahren habe, dass es eine totale Überbuchung gebe. Die mit der Abwicklung der Förderung beauftragte Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) habe das Land zu spät informiert. Die KPC weist diesen Vorwurf in den Medienberichten zurück. Man habe über die Begrenztheit der Mittel beim Land Salzburg nicht Bescheid gewusst. Unabhängig davon soll die E-Mobilitätsförderung im Bundesland für das kommende Jahr umgestaltet werden. Eine Verdoppelung der Fördersumme des Bundes dürfte es so schnell nicht mehr geben.