Durchschnittliches Budget bleibt gleich

Handel erwartet stabiles Weihnachtsgeschäft

Durchschnittliches Budget bleibt gleich

Heuer haben sich etwa 400.000 Salzburger - das sind 83% der Bevölkerung ab 15 Jahren – vorgenommen, Familienangehörige und Freunde zu beschenken. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der KMU Forschung Austria hervor. Demnach kaufen 17% der Salzburger aus den unterschiedlichsten Gründen (z. B. wirtschaftliche Lage oder nichtchristliches Glaubensbekenntnis) keine Weihnachtsgeschenke. 2018 waren es noch 12%.

Im Schnitt werden 360 € ausgegeben

Nicht geändert haben sich dagegen die geplanten Ausgaben für Weihnachtseinkäufe: Das durchschnittliche Budget der Konsumenten beträgt wie schon im Vorjahr 360 €. „Das deutet darauf hin, dass die Weihnachtsumsätze stabil sein und ein ähnlich hohes Niveau wie 2018 erreichen dürften“, meint KommR Hartwig Rinnerthaler, Obmann der Sparte Handel in der WK Salzburg. Im Schnitt wollen die Salzburger sieben Geschenke kaufen. Insgesamt werden also fast drei Millionen Packerl unter den Christbäumen liegen.

Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geht Rinnerthaler von zufriedenstellenden Umsätzen aus: „Die gute Konjunktur, niedere Arbeitslosenraten, der boomende Tourismus und die hohe Kaufkraft bieten jene Voraussetzungen, die dem Salzburger Handel ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft bescheren können.“ Abgerechnet werde aber zum Schluss: „Eine endgültige Bilanz der für den Handel so wichtigen Adventzeit ist frühestens Ende Jänner nach dem Einlösen der Geschenkgutscheine möglich.“

Laut einer österreichweiten Befragung, die ebenfalls von der KMU Forschung Austria im Auftrag der WKÖ durchgeführt wurde, rechnen 71% der heimischen Einzelhändler mit einem stabilen Weihnachtsgeschäft auf dem Niveau des Vorjahres. 15% sind optimistisch und erwarten Zuwächse. Fast ebenso viele Händler (14%) glauben allerdings nicht, dass sie die Weihnachtsumsätze des Vorjahres wieder erreichen können. Besonders wichtig sind die kommenden Wochen für den Uhren- und Schmuckhandel: Dort werden rund 10% des Jahresumsatzes mit Weihnachtsgeschenken erwirtschaftet, im Einzelhandel mit Büchern und Schreibwaren sind es immerhin 7%.

Bücher und Gutscheine werden am häufigsten geschenkt

Im Ranking der geplanten Weihnachtspräsente liegen in Salzburg Bücher und Gutscheine mit je 42% an der Spitze. Bei den Gutscheinkäufern sind Einzelhandelswaren wie etwa Bekleidung, Elektrogeräte oder Spielzeug etwas beliebter als Dienstleistungen, zu denen beispielsweise Wellnessaufenthalte, Reisen oder Restaurantbesuche zählen. Mit einem Anteil von 33% sind auch Bekleidung bzw. Textilien wieder unter den Top-Drei der beliebtesten Geschenke. Dahinter folgen Genussmittel (25%), Spielwaren (24%), Sportartikel (22%) und Kosmetika (21%).

Jeder siebte Euro fließt ins Internet

Der Online-Handel wird auch im heurigen Weihnachtsgeschäft eine große Rolle spielen: 31% der Salzburger wollen einen Teil ihrer Geschenke im Internet bestellen. Der Anteil der Online-Shopper ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Damals betrug er noch 33%. „Rein rechnerisch kann beim Internet-Einkauf von rund 50 € pro Käufer ausgegangen werden“, heißt es in der Erhebung der KMU Forschung Austria. „Hier würde ich mir wünschen, dass der Slogan ‚Wer weiterdenkt, kauft näher ein‘ tiefer in das Bewusstsein der Konsumenten eindringt“, sagt Rinnerthaler.

37% der Salzburger informieren sich vorab im Internet über Weihnachtspräsente. „Am liebsten lassen sich die Kunden aber direkt im Geschäft zum Kauf inspirieren. Dort fühlt sich das Weihnachtsflair wesentlich besser an als zu Hause vor dem PC, Tablet oder Smartphone“, meint Rinnerthaler.

Quelle: Wirtschaftskammer Salzburg

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